Reals Halbfinal-Marschroute: Im Bernabéu den Grundstein legen

Atlético. Wieder einmal. Nach 2014, 2015 und 2016 wird Real Madrid seinem Stadtrivalen auch 2017 auf europäischer Bühne begegnen – erstmals jedoch im Halbfinale. Die Reaktionen zur Champions-League-Auslosung.

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Das letzte Derby fand erst am 8. April statt (1:1) – Foto: Curto de la Torre/AFP/Getty Images

„Wir kennen uns gegenseitig sehr gut“

MADRID. Keine Champions-League-Saison ohne Madrid-Derby. 2014 und 2016 standen sich die Königlichen und die „Rojiblancos“ im Endspiel gegenüber, 2015 im Viertelfinale – und in dieser Saison duellieren sie sich im Halbfinale. Das Resultat der letzten drei Spielzeiten: immer gleich. Real ging als Triumphator hervor, Atlético als Verlierer.

„Wir kennen uns gegenseitig sehr gut. Atlético ist ein sehr schwerer Gegner, der sehr gut verteidigt und sehr solide ist. Nachdem wir gegen Bayern gespielt haben, ist die Halbfinal-Teilnahme ein Grund zur Freude. Es steht nun noch der schwierigste Schritt aus, um das von dem Madridismo so angestrebte Finale zu erreichen, sagte Emilio Butragueño, beim weißen Ballett Direktor für institutionelle Beziehungen, nach der Auslosung in Nyon.

„Man muss in der ersten Partie sehr stabil sein“

„Atlético ist in einer sehr guten Form und wir sind es ebenfalls“, meinte der 53-Jährige weiter: „Die Champions League verpflichtet jeden dazu, auf dem Bestlevel zu spielen. Es werden zwei sehr umkämpfte und intensive Partien. Wir werden in unserer Top-Form sein müssen und man muss diesen Spielern vertrauen. Sie haben uns bis hierhin gebracht.“

Ob es für den Titelverteidiger ein Nachteil sein wird, erst im Estadio Santiago Bernabéu und dann auswärts spielen zu müssen? „Das hängt vom Hinspiel-Ergebnis ab“, findet „el Buitre“: „Man muss in der ersten Partie sehr stabil sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen und dieses dann im Rückspiel zu verteidigen. Wir werden unsere Chancen haben.

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Final-Niederlagen von 2014 und 2016 „überwunden“

Atlético-Repräsentant Clemente Villaverde gab derweil zu Protokoll: „Das erste Gefühl ist ein gutes. Die vier Halbfinal-Mannschaften haben demonstriert, die nötige Einstellung und Fähigkeit zu haben. Es sind sehr starke Mannschaften, es werden große Halbfinals.“

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Auch der 58-Jährige kann nicht sagen, ob die Reihenfolge der Austragungsorte gut oder schlecht für die Rojiblancos“ sind: „Das weiß man nie.“ Fest steht aber offenbar: Die Final-Niederlagen von 2014 und 2016 seien „überwunden“, behauptete Villaverde. Butragueño meinte diesbezüglich wiederum: „Was in den beiden Endspielen geschehen ist, wird keinen Einfluss haben. Jede Saison und jede Partie ist anders.“

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Reals Halbfinal-Marschroute: Im Bernabéu den Grundstein legen
Atlético. Wieder einmal. Nach 2014, 2015 und 2016 wird Real Madrid seinem Stadtrivalen auch 2017 auf europäischer Bühne begegnen – erstmals jedoch im Halbfinale. Die Reaktionen zur Champions-League-Auslosung.
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21.04.2017, 14:19
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