Reals Überflieger Asensio: „PSG? Nein, danke“

Marco Asensio verzückt den Madridismo. Und dieser muss sich offenbar keine Sorgen machen, dass der Offensiv-Künstler zum zweiten Neymar wird und zu Paris St.-Germain wechselt. Warum auch? Bei Real lebt Asensio unter seinem Idol Zinédine Zidane seinen Traum: „Ich wollte so sein wie er.“

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Asensio sorgt aktuell für Begeisterung – Foto: Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images

Ein Traumtor nach dem anderen: Asensio drängt sich auf

MADRID. Traumtor im Hinspiel (3:1), Traumtor im Rückspiel (2:0): Marco Asensio hatte mit zwei Treffern einen großen Anteil an Real Madrids Supercopa-Triumph gegen den FC Barcelona. Der 21 Jahre alte Spanier drängt sich immer mehr auf und macht das Fehlen des gesperrten Cristiano Ronaldo erträglicher.

„Beleidigt ist Cristiano noch stärker“

Noch viel lieber würde Asensio aber mit dem portugiesischen Superstar an der Seite wirbeln. „Cris ist ein Phänomen, eine der stärksten Personen, die ich kennengelernt habe. Die Sperre ist eine Strafe für ihn und für uns, denn uns steht der Beste für einige Wochen nicht zur Verfügung. Es war vom ersten Moment an klar, dass Cris den Schiedsrichter nicht verachtet hat und dass eine Handlung wie seine nicht so bestraft werden sollte. Es muss sich etwas ändern. Er hat all unsere Unterstützung. Aber Vorsicht vor Cris, denn beleidigt ist er noch stärker, sagte das Offensiv-Juwel der Königlichen der Zeitung ABC im Interview.

Cristiano Ronaldo Real Madrid Vergrößern

Asensio hält große Stücke auf CR7 – Foto: Gerard Julien/AFP/Getty Images

Nach dem Supercopa-Rückspiel wird der Weltfußballer nun noch bei den ersten vier Partien in der Primera División zusehen müssen. Bei den Spielen gegen Deportivo La Coruña, den FC Valencia, UD Levante und Real Sociedad könnte sich Asensio dementsprechend also einmal mehr die Gelegenheit bieten, an seine Top-Leistungen anzuknüpfen. Medien und inzwischen als Experten tätige Ex-Spieler geraten dann womöglich wieder ins Schwärmen.

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„Ich wollte so sein wie ‚Zizou‘“

Das viele Lob lässt Asensio aber nicht abheben. „Ich bin sehr jung, nun aber schon eine gewisse Zeit in der Welt des Profifußballs und ich weiß, wie die Dinge laufen. Dass Personen mit so viel Historie im Fußball gut über mich sprechen, ist positiv. Aber mit solchen Angelegenheiten halte ich mich nicht eine Sekunde auf“, so der gebürtige Mallorquiner.

Genauso wenig beschäftigt sich der Mann der Stunde mit einer Zukunft abseits des Estadio Santiago Bernabéu. Also auch nicht mit einem Transfer zu Paris St.-Germain, das zuletzt erst Neymar für noch nie dagewesene 222 Millionen Euro vom FC Barcelona holte. „Danke, aber nein“, lautet die Antwort, wenn man Asensio mit PSG konfrontiert.

Bei den Königlichen fühlt er sich bestens aufgehoben: „Ich mag es aus zwei Gründen, zur Arbeit zu kommen: Wegen der Mitspieler und weil ich für Real Madrid spiele. Ich fühle mich privilegiert. Ich bin am besten Ort. Dort, wo ich sein wollte. Ich werde Real Madrid immer dafür dankbar sein, dass man auf mich setzte.“

Ein dritter Grund dürfte Zinédine Zidane sein. Früher sein Idol, jetzt sein Trainer. Eine für Asensio fast schon surreale Situation. „Ich wollte so sein wie ‚Zizou‘. Nicht, weil er jetzt mein Trainer ist. Michael Laudrup war ein anderer, der mir sehr gefallen hat. Aber ‚Zizou‘ war ein Genie“, schwärmt der Linksfuß.

„Würde Sergio nicht existieren, müsste man ihn erfinden“

So gern Asensio mit dem 45 Jahre alten Franzosen zusammenarbeitet, so gerne teilt er sich auch eine Kabine mit Sergio Ramos und Marcelo, dem Kapitän und dessen Stellvertreter. Asensio angetan: „Sergio ist der große Kapitän, der große Freund von allen. Ein Genie. Wenn Sergio nicht existieren würde, müsste man ihn erfinden. Sergio Ramos ist das Vitamin SR. Und Marcelo unser zweiter großer Kapitän. Das Bild von Marcelo besteht aus einem stetigen Lachen. Marcelo ist viel mehr als ein Lächeln. Er gibt uns viel verantwortungsvolle Energie und natürlich viel Freude.“

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Ramos und Marcelo beim Supercopa-Sieg – Foto: Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images

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Interview
Reals Überflieger Asensio: „PSG? Nein, danke“
Marco Asensio verzückt den Madridismo. Und dieser muss sich offenbar keine Sorgen machen, dass der Offensiv-Künstler zum zweiten Neymar wird und zu Paris St.-Germain wechselt. Warum auch? Bei Real lebt Asensio unter seinem Idol Zinédine Zidane seinen Traum: „Ich wollte so sein wie er.“
http://www.realtotal.de/reals-ueberflieger-asensio-psg-nein-danke/
18.08.2017, 16:00
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