Reue über Real-Comeback? Morata bestreitet Interview-Aussage

Álvaro Morata hat bestritten, in einem Interview gesagt zu haben, er bereue seine Rückkehr zu Real Madrid rückblickend. Auf einer Pressekonferenz sprach der Torjäger von einem Problem in der Kommunikation, das unwahre Aussagen in Umlauf gebracht hatte.

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Morata geht seit dieser Saison für Chelsea auf Torejagd – Foto: Adrian Dennis/AFP/Getty Images

„Kommunikationsproblem“

LONDON/ROM. Nach einem Jahr war die Beziehung schon wieder beendet. Álvaro Morata war 2016 von Juventus Turin zu Real Madrid zurückgekehrt und zog im Sommer 2017 zum FC Chelsea weiter. Eine Aussage, wonach er sein Comeback im Estadio Santiago Bernabéu im Nachhinein bereue, dementierte der 25-jährige Angreifer am Montagabend auf der Pressekonferenz der Blues vor dem Champions-League-Spiel beim AS Rom.

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„Wir haben bei diesem Interview wahrscheinlich ein Kommunikationsproblem. Ich hatte nur gesagt, dass ich bei Juventus sehr glücklich war und die einzige Möglichkeit, Juventus zu verlassen, Real Madrids Interesse an mir ist“, erklärte Morata.

Die italienische Zeitung LA GAZZETTA DELLO SPORT hatte den gebürtigen Madrilenen demzufolge vollkommen falsch zitiert: „Es gab vertragliche Vereinbarungen, die es zu respektieren galt. Die Desillusion war enorm: Ich kehrte an den Punkt zurück, wo ich angefangen hatte. Sie behandelten mich wie den kleinen Jungen, der ich vor meinen zwei Spielzeiten in Italien war. Ich war noch ein Kind, als ich dorthin kam, und kehrte als gestandener Spieler zurück. Ich hätte Italien und Juve nie verlassen dürfen. Ich vermisse Italien sehr. Meine Frau würde es gefallen, in Spanien zu leben, mir in Italien.“ Bleibt die Frage: Weshalb wurde dieses Interview so freigegeben? Oder gab es gar keine Freigabe?

„Ich hatte keine Probleme, Contes Idee vom Fußball zu verstehen“

Morata erhielt sie im Juli von Real – für einen Transfer nach London. Dass der Grund für sein Anheuern bei den „Blues“ vor allem in der Personalie Antonio Contes begründet liegt, daraus macht der wuchtige Mittelstürmer nach wie vor keinen Hehl. Wie Morata schon oft betonte, unterhält er eine besondere Beziehung zum italienischen Fußball-Lehrer: „Wir sprachen bereits im letzten Frühjahr über eine Verpflichtung und so kam ich letztlich nach London. Er ist sehr fordernd, aber er schöpft die Fähigkeiten eines Fußballers bis zum Äußersten aus. Man sieht einfach, dass er sowohl als Spieler als auch als Trainer die Luft in einem großen Klub geatmet hat.“

Ein weiterer Aspekt, der die Eingewöhnung in der englischen Hauptstadt erleichterte, sei zudem die Spanien-Connection rund um die Ex-Barcelona-Akteure Cesc Fábregas und Pedro gewesen: „Ich kannte Conte und hatte keinerlei Probleme, seine Idee vom Fußball zu verstehen. Zudem wurde ich von meinen Teamkollegen sehr gut aufgenommen. Da es eine spanische Gruppe mit (César) Azpilicueta, Marcos Alonso, Fábregas und Pedro gibt, war das alles nochmal leichter. Und meine Frau Alice ist ja auch noch mitgekommen.“

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Reue über Real-Comeback? Morata bestreitet Interview-Aussage
Álvaro Morata hat bestritten, in einem Interview gesagt zu haben, er bereue seine Rückkehr zu Real Madrid rückblickend. Auf einer Pressekonferenz sprach der Torjäger von einem Problem in der Kommunikation, das unwahre Aussagen in Umlauf gebracht hatte.
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31.10.2017, 01:36
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