Die Abgänge der Saison 2017/18

Álvaro Borja Morata Martín
Er hat es nur eine Saison als zweiter Mittelstürmer hinter Karim Benzema ausgehalten: 2016 erst für 30 Millionen Euro von Juventus Turin zurückgekauft, wollte Álvaro Morata nach der Double-Saison 2016/17 lieber zu seinem einstigen Juve-Coach Antontio Conte nach London, als sich weiter unter Zinédine Zidane gedulden zu müssen. Dank 62 Millionen Euro machte Chelsea den Stürmer aus Madrid zum teuersten Abgang der königlichen Vereinsgeschichte.

Danilo Luiz da Silva
Nach zwei Jahren an der Concha Espina ist Danilo dem Ruf und Locken von Pep Guardiola gefolgt: Weil der Brasilianer an Dani Carvajal nie vorbei kam und mit vielen Kritiken zu kämpfen hatte, suchte er nach 56 Einsätzen und fünf Titelfeiern in zwei Spielzeiten mit den Königlichen die neue Herausforderung in der Premier League.

James David Rodríguez Rubio
Kein Platz für James? Unter Zinédine Zidane kam der Kolumbianer nicht über die Ergänzungsrolle hinaus. Nach der WM 2014 noch für 75 Millionen Euro von AS Monaco losgeeist, hatte Reals Nummer 10 unter Carlo Ancelotti ein starkes, erstes Jahr. Doch weder unter Rafael Benítez noch unter Zidane kam er an diese Form wieder ran, weswegen er zu „Ziehvater Carletto“ nach München wechselte. Und das sogar nur leihweise: Bis 2019 wird er in der Bundesliga kicken. Das weiße Trikot streifte sich James 111 Mal über und zog es für sieben Titelfeiern wieder aus.

Mariano Díaz Mejía
Nach nur einer Saison als Mittelstürmer Nummer drei packt Mariano Díaz das Weite: Seit 2012 bei Real Madrid ausgebildet, legt Olympique Lyon acht Millionen Euro für den spanisch-dominikanischen Kicker hin.

Fábio Alexandre da Silva Coentrão
Er sucht sein Glück weiter. Nachdem Coentrão schon 2015/16 leihweise in Monaco verbrachte, er 2016/17 aber nicht mal als Ergänzungsspieler unter Zinédine Zidane galt, versuchte er es ab 2017 bei Sporting Lissabon. Erneut leihweise für ein Jahr.

Képler Laveran Lima Ferreira
Pepe! Eine Legende geht: 2007 von Real für 30 Millionen Euro aus Porto verpflichtet, kam zum Ende der Saison 2016/17 aus Verhandlungssicht nicht überein. Madrid bot dem alternden Portugiesen ein weiteres Jahr Vertrag, der Innenverteidiger wollte aber zwei. So wechselte Pepe nach 334 Partien im weißen Trikot und 14 Titelerfolgen ablösefrei nach Istanbul zu Beşiktaş.

Orlando Rubén Yáñez Alabart
Zwei Jahre, ein Einsatz, sieben Titel. Wenn sich Rubén Yáñez seine Zeit als dritter Torhüter bei Real Madrid so vorgestellt hat, hat er alles richtig gemacht. 2017 wechselte er ablösefrei zum FC Getafe, der ihn für eine Saison an Cádiz verlieh.

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