„Wäre mir Geld am wichtigsten, würde ich bei einem anderen Verein spielen“

Im Interview mit dem Magazin FRANCE FOOTBALL äußerte sich Cristiano Ronaldo zu der anstehenden Weltfußballer-Wahl, dem Vergleich mit Lionel Messi und seiner Zukunft.

Auf und neben dem Platz zuversichtlich und siegessicher: Cristiano Ronaldo

„Ich würde mich selbst zum Weltfußballer wählen“

MADRID. Je näher die Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2012 rückt, desto gefragter ist Cristiano Ronaldo als Interviewgast. Gegenüber dem französischen Magazin FRANCE FOOTBALL, das seit 1965 die Vergabe des FIFA Ballon d’Or organisiert, machte der Superstar von Real Madrid keinen Hehl daraus, wen er als den besten Kicker der letzten elf Monate sehe. „Also ich würde mich selbst wählen, wenn ich könnte“, sagte der 27-Jährige frei heraus.

„Ich bin wie ich bin und so mag ich mich“ Cristiano Ronaldo will sich für nichts und niemanden ändern

Eben weil er nie ein Blatt vor den Mund nimmt und so direkt und ehrlich ist, halten viele Fußballfans den Portugiesen für arrogant und selbstverliebt. In den letzten Tagen machten immer wieder Gerüchte die Runde, dass er mithilfe eines Imageberaters an seiner Wahrnehmung in der Öffentlichkeit arbeiten wolle. Pustekuchen! Die Worte seiner Kritiker kümmern ihn keineswegs. „Ich bin wie ich bin und so mag ich mich. Ich will nicht so sein, wie andere mich gerne hätten“, stellte CR7 klar. „Es ist auch nicht gut, wenn man zu demütig ist. Zu große Demut wird in Portugal und der Gegend, in der ich aufwuchs, als Selbstzufriedenheit aufgefasst.“

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Was nach so Worten natürlich nicht fehlen darf, ist ein Statement Ronaldos zu Lionel Messi. Nachdem er gestern erst über seinen Dauerrivalen sprach, verlor er diesmal nur wenige Worte zum Vergleich mit dem argentinischen „Wunderkind“ vom FC Barcelona. „Die Presse und das Fernsehen berichten gerne über dieses Thema und wollen Geld damit machen, aber auf mich wirkt dieser ständige Vergleich ein bisschen ermüdend“, gab der Torjäger zu Protokoll.

„Ich sage manchmal Dinge ohne darüber nachzudenken“

Eine wichtigere Frage, die zumindest der Anhängerschaft von Real Madrid auf der Zunge liegt, ist, welche Pläne der Außenstürmer für seine Zukunft hat. Nach seinen Worten zu Saisonbeginn, er sei beim spanischen Rekordmeister traurig, wurde er von den Medien mit einigen europäischen „Riesen“ wie Manchester City oder Paris St. Germain in Verbindung gebracht. Zwar räumte er ein, dass ihn das Interesse anderer Vereine nicht störe, doch er nur an den Erfolg mit der Blancos denke. „Ich bin heißblütig und sage manchmal Dinge ohne wirklich darüber nachzudenken oder Dinge, die ich gar nicht sagen wollte. Es tut meinem Ego gut, dass Klubs wie Chelsea, City oder PSG von mir träumen. Was aber einzig für mich zählt, ist Real Madrid“, beruhigte Ronaldo die Madridistas, denen er außerdem garantierte, dass Geld für ihn keine Rolle spiele: „Wäre mir das am Wichtigsten, würde ich mit Sicherheit woanders spielen. Ich übe diesen Beruf in erster Linie wegen der Leidenschaft und Liebe für den Fußball aus, nicht wegen dem Geld.“

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„Wäre mir Geld am wichtigsten, würde ich bei einem anderen Verein spielen“
Im Interview mit dem Magazin FRANCE FOOTBALL äußerte sich Cristiano Ronaldo zu der anstehenden Weltfußballer-Wahl, dem Vergleich mit Lionel Messi und seiner Zukunft.
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05.11.2012, 15:35

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