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Trainernachfolge

Morgen also gegen Sevilla. Und man kann sich ausmalen, wie das Team auftreten wird. Zu lustlos, mit zu wenig Intensität. Ganz ehrlich, ich war anfangs sehr skeptisch, ob Xabi Erfolg haben wird, hab mich dann aber im Sommer von der Euphorie und den Gedanken, was theoretisch möglich wäre, wenn alle mitziehen, total anstecken lassen und jetzt ist die Enttäuschung umso größer.

Wenn man will, dass dieses Team wieder ein Siegergen entwickeln, braucht es imho einen Trainer, der sein Ding durchzieht und nicht nachgibt. Auch wenn das erst einmal Krieg bedeutet.

Was Xabi seit einigen Spielen macht ist leider ein einziges Zugeständnis an die Spieler und ein Bruch mit seiner eigenen Idee. Symptomatisch ist da für mich der Umgang mit Vini, der nach seiner Respektlosigkeit im Clasico niemals hätte starten dürfen im darauffolgenden Spiel. Xabi hätte da ein Exempel statuieren können, leider passierte das Gegenteil. Das Ergebnis ist, dass wir wieder langweiligen, von Pragmatismus geprägten Ancelotti-Ball haben. Wir spielen nur gut, wenn die Stars auch mal wirklich Lust haben, Rotation gibts kaum mehr, weil die Stars immer spielen müssen. Es sollte uns zu denken geben, dass das Team immer dann am besten war, wenn einzelne Key-Player gefehlt haben. Warum? Weil der Kader beschissen zusammengestellt ist und zu viele Möchtegern-Stars am Platz stehen, die glauben größer zu sein als der Club. Die Taktik Mbappe als Zielspieler +9, die für ihn arbeiten, hat funktioniert, solange andere Stars wie Vini und Bellingham fehlten oder mitmachen wollten.

Alonso hat mit der Abkehr von seinen Prinzipien hin zum Pragmatismus kurzfristig seinen Job gerettet aber sich mMn langfristig keinen Gefallen damit getan, den Spielern gegenüber nachzugeben. Sehr sehr schade, denn die Ansätze waren unheimlich vielversprechend. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem der Trainer offenbar resigniert hat aber ich fürchte, das wird ihm auf kurz oder lang erst Recht seinen Job kosten. Würde mir sehr wünschen, dass Xabi noch den Turnarround schafft aber ich glaube nicht mehr daran.

Die Frage ist halt, wer nachfolgen soll. Denn einfach wieder den nächsten Man-Manager zu installieren wird mMn nicht funktionieren, dafür ist zu Kader viel zu unausgewogen zusammengestellt - auch wenns die Die-Hard-Perez-Fraktion hier nicht wahrhaben will.
Ich bin an einem Punkt, an dem ich glaube, es braucht jemand wie Conte, der hier beinhart ausmistet. Aber auch das funktioniert nur, wenn der Trainer von oben den Segen dafür bekommt, sonst endet es in einem Krieg, der niemandem hilft.

Wie schon so oft geschrieben, das eigentliche Problem sitzt ganz oben und hat seine Macht einbetoniert. Solange Perez nicht von selbst geht, wird sich nichts ändern in diesem Club. Das alles frustriert mich ehrlich gesagt so sehr, dass ich überlege, mal eine Pause einzulegen. Aber dafür liebe ich "leider" Real Madrid viel zu sehr, auch wenn es unter Perez längst nicht mehr der Club ist, in den ich mich mal verliebte.

Der Text ist jetzt unbeabsichtigt sehr lang geworden. Aber manchmal muss der Frust raus.
Ich verstehe Dich sehr gut ich weiß auch langsam nicht wohin mit der Situation es kostet ganz schön viel Nerven. Ich denke mal Zidane wird Interim bis Sommer 2026. Für mich die einzige Möglichkeit momentan ein anderer Starttrainer ala Klopp wird sich das mit Sicherheit aktuell nicht antun.
 
Morgen also gegen Sevilla. Und man kann sich ausmalen, wie das Team auftreten wird. Zu lustlos, mit zu wenig Intensität. Ganz ehrlich, ich war anfangs sehr skeptisch, ob Xabi Erfolg haben wird, hab mich dann aber im Sommer von der Euphorie und den Gedanken, was theoretisch möglich wäre, wenn alle mitziehen, total anstecken lassen und jetzt ist die Enttäuschung umso größer.

Wenn man will, dass dieses Team wieder ein Siegergen entwickeln, braucht es imho einen Trainer, der sein Ding durchzieht und nicht nachgibt. Auch wenn das erst einmal Krieg bedeutet.

Was Xabi seit einigen Spielen macht ist leider ein einziges Zugeständnis an die Spieler und ein Bruch mit seiner eigenen Idee. Symptomatisch ist da für mich der Umgang mit Vini, der nach seiner Respektlosigkeit im Clasico niemals hätte starten dürfen im darauffolgenden Spiel. Xabi hätte da ein Exempel statuieren können, leider passierte das Gegenteil. Das Ergebnis ist, dass wir wieder langweiligen, von Pragmatismus geprägten Ancelotti-Ball haben. Wir spielen nur gut, wenn die Stars auch mal wirklich Lust haben, Rotation gibts kaum mehr, weil die Stars immer spielen müssen. Es sollte uns zu denken geben, dass das Team immer dann am besten war, wenn einzelne Key-Player gefehlt haben. Warum? Weil der Kader beschissen zusammengestellt ist und zu viele Möchtegern-Stars am Platz stehen, die glauben größer zu sein als der Club. Die Taktik Mbappe als Zielspieler +9, die für ihn arbeiten, hat funktioniert, solange andere Stars wie Vini und Bellingham fehlten oder mitmachen wollten.

Alonso hat mit der Abkehr von seinen Prinzipien hin zum Pragmatismus kurzfristig seinen Job gerettet aber sich mMn langfristig keinen Gefallen damit getan, den Spielern gegenüber nachzugeben. Sehr sehr schade, denn die Ansätze waren unheimlich vielversprechend. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem der Trainer offenbar resigniert hat aber ich fürchte, das wird ihm auf kurz oder lang erst Recht seinen Job kosten. Würde mir sehr wünschen, dass Xabi noch den Turnarround schafft aber ich glaube nicht mehr daran.

Die Frage ist halt, wer nachfolgen soll. Denn einfach wieder den nächsten Man-Manager zu installieren wird mMn nicht funktionieren, dafür ist zu Kader viel zu unausgewogen zusammengestellt - auch wenns die Die-Hard-Perez-Fraktion hier nicht wahrhaben will.
Ich bin an einem Punkt, an dem ich glaube, es braucht jemand wie Conte, der hier beinhart ausmistet. Aber auch das funktioniert nur, wenn der Trainer von oben den Segen dafür bekommt, sonst endet es in einem Krieg, der niemandem hilft.

Wie schon so oft geschrieben, das eigentliche Problem sitzt ganz oben und hat seine Macht einbetoniert. Solange Perez nicht von selbst geht, wird sich nichts ändern in diesem Club. Das alles frustriert mich ehrlich gesagt so sehr, dass ich überlege, mal eine Pause einzulegen. Aber dafür liebe ich "leider" Real Madrid viel zu sehr, auch wenn es unter Perez längst nicht mehr der Club ist, in den ich mich mal verliebte.

Der Text ist jetzt unbeabsichtigt sehr lang geworden. Aber manchmal muss der Frust raus.
Ich gehe grundsätzlich mit dir mit. Gerade auch bei der Enttäuschung. Beim Punkt, dass Xabi von seiner eigenen Idee abgerückt ist, glaube ich er musste das machen, weil er gemerkt hat, dass seine ursprüngliche Idee in dieser Form wohl keinen grossen Anklang gefunden hat.

Vielleicht muss man in so einem Umfeld nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Manchmal ist es sinnvoller, erst einmal diplomatisch vorzugehen, statt Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Oder um es mit Bruce Lee zu sagen: "Be water my friend". Wenn du Wasser in eine Tasse füllst, wird es zur Tasse. Wasser kann fliessen, aber es kann auch crashen. Ich glaube, Xabi ist gerade gezwungen, zuerst die Tasse zu werden und mit dem Strom zu fliessen - um dann zuzuschlagen wenn die Zeit reif ist.

Gut möglich, dass ihm dieser Pragmatismus nicht nur Zeit verschafft, sondern ihm überhaupt den Verbleib sichert. Und genau über diese Zeit kann er vielleicht Schritt für Schritt seine Idee umsetzen. Nicht mit einem grossen Knall, sondern eher nach dem Prinzip der tausend Nadelstiche. Also viele kleine Anpassungen... hier eine kleine Entscheidung, dort eine kleine Veränderung, die sich erst mit der Zeit bemerkbar macht.

Nicht alles auf einmal umkrempeln, sondern über viele kleine Eingriffe langsam Wirkung erzielen. Und vielleicht ist das bei einem Klub wie Real Madrid der einzige Weg, ohne direkt einen offenen Krieg mit Kabine und Umfeld zu provozieren.

Ob das am Ende aufgeht, weiss ich nicht. Ich weiss ja nichtmal ob das überhaupt seine Absicht ist. Das war jetzt eher so eine kleine Philosophie Stunde meinerseits hehe
 
Nach der überraschenden Entscheidung heute befürchte ich, dass Real nicht nur mit Xabi einen talentierten jungen Trainer, sondern mit Arbeloa gleich auch das nächste Trainertalent verheizt. Nach Jahren der Blockade dieses Postens durch Raul ist diese Entwicklung auch für ihn vermutlich äußerst undankbar. Die Probleme bleiben nämlich unabhängig davon, ob Ancelotti, Alonso oder Arbeloa oder demnächst irgendein anderer Trainer mit anderem Anfangsbuchstaben an der Seitenlinie steht, bestehen.
 
Ich stelle mal eine steile These auf: Davide Ancelotti hat seinen Vertrag bei Botafogo nicht verlängert und macht mit Papa nur noch die WM für Brasilien um dann nach Madrid zurückzukehren und Arbeloa zu beerben........
 
Was heute passiert ist, ist eine voll Katastrophe für Real Madrid. Ein schwarzer Tag und das nach der unnötigen Final Niederlage gestern.
Alonso hat Charakter gezeigt und hat keine Zukunft mehr bei Madrid gesehen.

Leider hat er zum Teil die Kabine verloren.
Einige Spieler sollten sich schämen und können von mir aus gehen.

Wünsche ihm viel Erfolg auf seinem neuen Weg.

Für mich ist es heute ein trauriger Tag und auch wenn ich diese Entscheidung heute irgendwie erwartet habe, kann man nur den Kopf schütteln.
Was ist aus Real Madrid geworden .

Hoffe Arbeloa bleibt sich treu .
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil du jetzt mehrere Male nur Vinicius und Mbappé oder aber "den Kader" genannt hast: Alonso hindert theoretisch nichts daran, einen Plan ohne Vinicius zu entwerfen und ihn die nächsten 2-3 Spiele auf die Bank zu setzen. Mbappé kann ich noch mit seinen Zahlen rechtfertigen; Er rettet Alonso mittlerweile Spiel für Spiel den Allerwertesten. Es spricht jedoch nichts dagegen, sich in deinem Punkt 1) über den jeweiligen Spieler, die Fans und ggf. Pérez hinwegzusetzen. Ich gehe sogar weiter und sage: Falls das Ding Früchte trägt, ist Pérez am einfachsten zu besänftigen, denn der will ja ein erfolgreiches Real sehen und auch ein abgesägter Vinicius würde noch gutes Geld in die Kassen spülen. Falls nicht, so what? Die Luft ist für Alonso so oder so dünn. Für dieses Experiment würde ich sogar Rodrygo links starten lassen. Der war bisher, da nehm ich die letzte Saison mit rein, ironischerweise der Offensivspieler, der sich am meisten in den Dienst der Mannschaft stellte.

Aber weil ich "theoretisch" sage: Diesen Machtkampf hat Alonso halt längst verloren. Er hätte vor 1-1,5 Monaten derartiges tun sollen. Der Trainer ist spätestens dann, wenn er seine Vision aufgibt, weil die Spieler ihm auf der Nase herumtanzen, mehr als bloß ein Randproblem. Alonso hätte Woche für Woche anders aufstellen können. Die Ansätze und Resultate waren ja da! Mbappé wäre auch längst nicht der Erste, der ein System um sich herum gebaut bekommt.

Ich will dir nicht widersprechen, aber ich will auch immer noch nicht komplett wahrhaben, dass Alonso da nur die kleinste Verantwortung trägt. Wir haben ihn doch u.a. vor seiner Ankunft alle als Heilsbringer gesehen, der dem vor Talent strotzenden Kader endlich Feinschliff usw. gibt. Vier Monate später ist der Kader plötzlich unbelehrbar und Alonso halt nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Das ist mir zu simpel. Ein Trainer, der einerseits eine so klare Handschrift hat, mit so vielen Vorschusslorbeeren kam und andererseits so schnell stolpert, muss sich die Frage gefallen lassen: "Maybe it's you?" Dann hätten wir uns den ganzen Hype im Sommer sparen können, aber im Juni hat komischerweise niemand gesagt: "Nee lass mal, den Haufen kannst du eh nicht zu mehr Laufleistung animieren, die machen alle ihr eigenes Ding."

Das stimmt nicht, bitte das Wort "alle" durch "einige" ersetzen.

Zum Thema "4 Monate":
Wie lange Zeit haben Artetea, Guardiola oder Luis Enrique bekommen um ihre Spielkonzepte umzusetzen? Bei uns soll es in 4-6 Monate funktionieren obwohl der Kader nicht gut zusammen gestellt ist (aus meiner Sicht). Perez sollte sich ernsthaft hinterfragen und mal echte Profis an die Kaderanalyse heranlassen.

Ich sage seit Mbappe Transfer Announcement, dass dies uns sehr viele Probleme bescheren wird. Und ich hatte (leider) Recht und glaube es wird noch lange dauern, bis Perez und viele andere Fans das kapieren werden.

Hier ein paar Funfacts:

Saison 2023/2024
Wir werden Meister mit 10 Punkten Vorsprung auf Barca (95 Punkte) und gewinnen die CL.
Mit Bellingham als falsche 9, Vini als Links und Rodrygo/Brahim rechts.

Bellingham: 23 Tore + 13 Assists
Vinicius: 24 Tore + 11 Assists
Rodrygo: 17 Tore + 9 Assists
Brahim: 12 Tore + 10 Assists
Gesamt 76 Tore

Das sieht nach Teamwork aus, oder?
Danach verpflichten wir den angeblich "besten Spieler der Welt" (Mbappe).
Alle oben genannten Spieler müssen von nun an dem neuen großen Star zuarbeiten.

Saison 2024/25
Mit nur 84 Punkten in der Liga Zweiter hinter einem blutjungem Barcelona.
PSG gewinnt die CL direkt nach Mbappe Abgang ohne den EINEN großen Star sondern als Team. Andere übernehmen verantwortung (Dembele, Vitinha, etc.). Die Last und Verantwortung verteilt sich, das Team harmoniert ab sofort.
Während bei Real Madrid alle oben genannten Spieler immer mehr Verantwortung abgeben und die Formkurve nach unten zeigt hat Mbappe hat gute Stats. Man merkt, das Spiel wird auf ihn ausgerichtet:

Mbappé: 40 Tore + 3 Assists
Vinícius: 20 Tore + 15 Assists
Bellingham: 13 Tore + 13 Assists
Rodrygo: 11 Tore + 10 Assists
Brahim: 6 Tore + 0 Assists
Gesamt ohne Mbappe: 50 Tore (-26)

Saison 2025/26
Mbappe Abhängigkeit steigt immer mehr.

Mbappé: 29 Tore
Vinícius: 5 Tore
Bellingham: 5 Tore
Rodrygo: 2 Tore
Brahim: 0 Tore
Gesamt ohne Mbappe: 12 Tore

Mein Fazit
Mbappe macht die anderen Spieler nicht besser, sondern das Gegenteil.

Nach super Transfers (Modric, Casemiro, Kroos, Varane, etc.) und einigen Jahren mit ruhigen Transfersommern, in denen man das damalige Team zusammenwachsen ließ, dachte ich schon, dass Perez etwas gelernt hat und nach seiner ersten Amtszeit endlich echte Profis für die Kaderplanung engagiert hat aber seit dem Mbappe Transfer hab ich das wieder abgehakt. War doch einfach nur Zufall.

Ja, Mbappe ist individuell vielleicht der Beste, aber Fußball ist (zum Glück) ein komplexer Teamsport. Ich glaube auch, dass die Mbappe Ankunft für viele andere Spieler einiges geändert hat. Beispiel Vinicius: er glaubt wahrscheinlich sich nun besonders beweisen zu müssen: er verpasst den Balon D'or, bekommt dann Mbappe als Mitspieler, der ab sofort neuer Zielspieler ist (Rampenlicht Adé). Beispiel Behllingham: muss nun eine viel defensivere Rolle einnehmen und mehr die Drecksarbeit machen, bekommt bei seinen wenigen Vorstößen noch weniger Zuspiele.

Ich sage nicht, dass Mbappe nicht funktionieren kann, aber nicht im derzeitigen Setting.

Viele andere Faktoren kommen auch noch dazu: Militao und Carvajal fehlen brutal. MF wurde nicht adequat nachbesetzt. Warum zum Teufel gibt man Modric ab ohne Ersatz (Zubimendi). zu holen??? Wie gerne würde ich Zubi oder Vitinha gegen Mbappe eintauschen. Oder wenn man unbedingt auf Mbappe setzen möchte: Vini verkaufen (auch wenn es mir persönlich sehr wehtun würde).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mir nicht vorstellen, dass ein Vini, Mbappe, Bellingham einen Alvaro Arbeloa Ernst nehmen.
Wenn sie schon einem Alonso nicht folgen wollten, der immerhin als Trainer schon große Titel vorzuweisen hatte und auch als Spieler den deutlich größeren Namen hatte als ein Arbeloa, dann schwant mir böses.
Arbeloa war auch während seiner Zeit als Real-Spieler kein Leader, kein Wortführer, kein unumstrittener Stammspieler.
Vini soll wohl über Alonso gesagt haben "er glaubt er ist Pep Guardiola, aber er ist nur Xabi Alonso".
Was sollen dann diese Spieler über Arbeloa denken, der weder als Spieler ein Weltstar war, noch als Trainer große Erfahrungen vorzuweisen hat, von Titeln ganz zu schweigen.
Was nicht heißen soll, dass ich ihm keinen Erfolg wünsche, ganz im Gegenteil.
Bin nur leider sehr skeptisch.
 
Kann mir nicht vorstellen, dass ein Vini, Mbappe, Bellingham einen Alvaro Arbeloa Ernst nehmen.
Wenn sie schon einem Alonso nicht folgen wollten, der immerhin als Trainer schon große Titel vorzuweisen hatte und auch als Spieler den deutlich größeren Namen hatte als ein Arbeloa, dann schwant mir böses.
Arbeloa war auch während seiner Zeit als Real-Spieler kein Leader, kein Wortführer, kein unumstrittener Stammspieler.
Vini soll wohl über Alonso gesagt haben "er glaubt er ist Pep Guardiola, aber er ist nur Xabi Alonso".
Was sollen dann diese Spieler über Arbeloa denken, der weder als Spieler ein Weltstar war, noch als Trainer große Erfahrungen vorzuweisen hat, von Titeln ganz zu schweigen.
Was nicht heißen soll, dass ich ihm keinen Erfolg wünsche, ganz im Gegenteil.
Bin nur leider sehr skeptisch.

Wenn Arbeloa nicht auf Pep Guardiola macht dann ist das ja schon was anderes.
 
Wenn die Fans wegen der Traininerentlassung die nächsten Spiele fernbleiben würden….das hätte was.
Wenn Arbeloa bei der kommenden Konferenz eine Ansage in Richtung Mannschaft und Perez geben würde…das hätte was .
Naja, weiter wie gehabt. Das Grab ist noch nicht tief genug
 
Das stimmt nicht, bitte das Wort "alle" durch "einige" ersetzen.

Zum Thema "4 Monate":
Wie lange Zeit haben Artetea, Guardiola oder Luis Enrique bekommen um ihre Spielkonzepte umzusetzen? Bei uns soll es in 4-6 Monate funktionieren obwohl der Kader nicht gut zusammen gestellt ist (aus meiner Sicht). Perez sollte sich ernsthaft hinterfragen und mal echte Profis an die Kaderanalyse heranlassen.

Ich sage seit Mbappe Transfer Announcement, dass dies uns sehr viele Probleme bescheren wird. Und ich hatte (leider) Recht und glaube es wird noch lange dauern, bis Perez und viele andere Fans das kapieren werden.

Hier ein paar Funfacts:

Saison 2023/2024
Wir werden Meister mit 10 Punkten Vorsprung auf Barca (95 Punkte) und gewinnen die CL.
Mit Bellingham als falsche 9, Vini als Links und Rodrygo/Brahim rechts.

Bellingham: 23 Tore + 13 Assists
Vinicius: 24 Tore + 11 Assists
Rodrygo: 17 Tore + 9 Assists
Brahim: 12 Tore + 10 Assists
Gesamt 76 Tore

Das sieht nach Teamwork aus, oder?
Danach verpflichten wir den angeblich "besten Spieler der Welt" (Mbappe).
Alle oben genannten Spieler müssen von nun an dem neuen großen Star zuarbeiten.

Saison 2024/25
Mit nur 84 Punkten in der Liga Zweiter hinter einem blutjungem Barcelona.
PSG gewinnt die CL direkt nach Mbappe Abgang ohne den EINEN großen Star sondern als Team. Andere übernehmen verantwortung (Dembele, Vitinha, etc.). Die Last und Verantwortung verteilt sich, das Team harmoniert ab sofort.
Während bei Real Madrid alle oben genannten Spieler immer mehr Verantwortung abgeben und die Formkurve nach unten zeigt hat Mbappe hat gute Stats. Man merkt, das Spiel wird auf ihn ausgerichtet:

Mbappé: 40 Tore + 3 Assists
Vinícius: 20 Tore + 15 Assists
Bellingham: 13 Tore + 13 Assists
Rodrygo: 11 Tore + 10 Assists
Brahim: 6 Tore + 0 Assists
Gesamt ohne Mbappe: 50 Tore (-26)

Saison 2025/26
Mbappe Abhängigkeit steigt immer mehr.

Mbappé: 29 Tore
Vinícius: 5 Tore
Bellingham: 5 Tore
Rodrygo: 2 Tore
Brahim: 0 Tore
Gesamt ohne Mbappe: 12 Tore

Mein Fazit
Mbappe macht die anderen Spieler nicht besser, sondern das Gegenteil.

Nach super Transfers (Modric, Casemiro, Kroos, Varane, etc.) und einigen Jahren mit ruhigen Transfersommern, in denen man das damalige Team zusammenwachsen ließ, dachte ich schon, dass Perez etwas gelernt hat und nach seiner ersten Amtszeit endlich echte Profis für die Kaderplanung engagiert hat aber seit dem Mbappe Transfer hab ich das wieder abgehakt. War doch einfach nur Zufall.

Ja, Mbappe ist individuell vielleicht der Beste, aber Fußball ist (zum Glück) ein komplexer Teamsport. Ich glaube auch, dass die Mbappe Ankunft für viele andere Spieler einiges geändert hat. Beispiel Vinicius: er glaubt wahrscheinlich sich nun besonders beweisen zu müssen: er verpasst den Balon D'or, bekommt dann Mbappe als Mitspieler, der ab sofort neuer Zielspieler ist (Rampenlicht Adé). Beispiel Behllingham: muss nun eine viel defensivere Rolle einnehmen und mehr die Drecksarbeit machen, bekommt bei seinen wenigen Vorstößen noch weniger Zuspiele.

Ich sage nicht, dass Mbappe nicht funktionieren kann, aber nicht im derzeitigen Setting.

Viele andere Faktoren kommen auch noch dazu: Militao und Carvajal fehlen brutal. MF wurde nicht adequat nachbesetzt. Warum zum Teufel gibt man Modric ab ohne Ersatz (Zubimendi). zu holen??? Wie gerne würde ich Zubi oder Vitinha gegen Mbappe eintauschen. Oder wenn man unbedingt auf Mbappe setzen möchte: Vini verkaufen (auch wenn es mir persönlich sehr wehtun würde).

Es ist ja nicht nur die Statistik die das belegt - man muss sich nur die Spiele anschauen:

Mbappé macht die Mitspieler schwächer und er zerstört unsere defensive Balance - das hat nicht nur Xabi, sondern auch Carlo das Genick gebrochen.

Aber es ist wie es ist - mal schauen, ob Álvaro den Kerl zu einem Teamsportler umfunktioniert bekommt.
 
Es ist ja nicht nur die Statistik die das belegt - man muss sich nur die Spiele anschauen:

Mbappé macht die Mitspieler schwächer und er zerstört unsere defensive Balance - das hat nicht nur Xabi, sondern auch Carlo das Genick gebrochen.

Aber es ist wie es ist - mal schauen, ob Álvaro den Kerl zu einem Teamsportler umfunktioniert bekommt.

Never. Selbst Louis Enrique ist an ihm gescheitert....Der einzige der Mbappé respektieren würde wäre Zidane. Mit ihm wird er jedoch in der NM zu tun bekommen
 
Kaderplanung, Kaderplanung, ja meinetwegen, aber das was in den letzten Monaten gezeigt wurde, kanns doch nicht sein. Kann es SO schwierig sein, Mbappe, Vini, Bellingham zum Spass am Fussball zu bewegen?

Für mich war da nix erkennbar ausser dass einige unserer Superstars mit hängendem Kopf aufgetreten sind. Da rennen mehrere Ballon d'Or Kandidaten rum, nur einer davon liefert. Sorry Xabi, das war nix, für mich die richtige Entscheidung. Man muss mit dem arbeiten, was man hat.
 
Als hinge es an einem(!) Spieler oder an einem(!) Trainer. Weder Mbappe noch Alonso sind für den "Misserfolg" des Teams alleine verantwortlich. Die Verantwortung für das "gescheiterte" (wieso auch immer) Projekt Alonso muss man übrigens demjenigen zuschreiben, der Xabi wohl vieles versprach aber dann viel zu wenig Rückendeckung gab. Vermutlich also Papa Perez. Für mich indiskutabel. Trotzdem kommt die Entlassung (was es hinter den Kulissen offenbar war) nicht überraschend und objektiv nicht unbegründet - da gab es schon haarsträubendere Entscheidungen.

Arbeloa ist ein anderer Charakter als Xabi aber auch er wird es sehr schwer haben diese Mannschaft zurück in die Spur zu bringen. Zu viele Spieler mit schwierigen Charakteren und zu viel Macht, zu viele limitierte Spieler, zu viele eindimensionale Spieler, vereinfacht: zu viele Problemstellen im Kader, die jeden Trainer scheitern lassen werden, der intern nicht tatsächlich vollste Rückendeckung genießt. Und ob Arbeloa diese hat? Zweifel sind wohl angebracht.

PS: Ich mag Arbeloa charakterlich und finde sehr ansprechend, was ich von ihm bisher als Trainer gesehen habe. Es war eben aber nur Nachwuchsfußball. Aber auch hier: Es gab schon haarsträubendere Entscheidungen.

@gstar Was sollen das denn für Zahlen sein? Ein Weltstürmer kommt und auf einmal gehen die Tore anderer Spieler runter? Das ist wohl das normalste der Fußballwelt, Stichwort "Zielspieler". Wäre bei Messi, Ronaldo, Lewandowski, Kane und Co. kein Stück anders. Bestes Beispiel: Benzema nach Ronaldo. Mbappe scheint divenhaft und phasenweise arrogant zu sein, ist aber kein seltenes (und vor allem kein unerwartetes) Beispiel eines Weltstars. Man wusste was man sich ins Wohnzimmer holt und man hätte wissen müssen, dass alleine der Spielertyp ausreicht (sportlich bezogen), um in Anbetracht des bereits damals vorhandenen Materials die Spielstatik vollkommen zu brechen. Unabhängig von seinem Charakter haben hier viele vor dem Transfer vor ebendiesem Statikproblem gewarnt. Der Fußballerische Fachverstand wächst in unserer Führungsetage eben nicht immer auf Bäumen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe einfach dass Arbeloa nun knallhart durchgreift und jeder der nicht mitziehen möchte auf die Bank verdonnert wird,scheiß egal wie groß sein name ist.
Arbeloa hat nichts zu verlieren kann aber sehr viel gewinnen dabei
 
Das stimmt nicht, bitte das Wort "alle" durch "einige" ersetzen.

Zum Thema "4 Monate":
Wie lange Zeit haben Artetea, Guardiola oder Luis Enrique bekommen um ihre Spielkonzepte umzusetzen? Bei uns soll es in 4-6 Monate funktionieren obwohl der Kader nicht gut zusammen gestellt ist (aus meiner Sicht). Perez sollte sich ernsthaft hinterfragen und mal echte Profis an die Kaderanalyse heranlassen.

Ich sage seit Mbappe Transfer Announcement, dass dies uns sehr viele Probleme bescheren wird. Und ich hatte (leider) Recht und glaube es wird noch lange dauern, bis Perez und viele andere Fans das kapieren werden.

Hier ein paar Funfacts:

Saison 2023/2024
Wir werden Meister mit 10 Punkten Vorsprung auf Barca (95 Punkte) und gewinnen die CL.
Mit Bellingham als falsche 9, Vini als Links und Rodrygo/Brahim rechts.

Bellingham: 23 Tore + 13 Assists
Vinicius: 24 Tore + 11 Assists
Rodrygo: 17 Tore + 9 Assists
Brahim: 12 Tore + 10 Assists
Gesamt 76 Tore

Das sieht nach Teamwork aus, oder?
Danach verpflichten wir den angeblich "besten Spieler der Welt" (Mbappe).
Alle oben genannten Spieler müssen von nun an dem neuen großen Star zuarbeiten.

Saison 2024/25
Mit nur 84 Punkten in der Liga Zweiter hinter einem blutjungem Barcelona.
PSG gewinnt die CL direkt nach Mbappe Abgang ohne den EINEN großen Star sondern als Team. Andere übernehmen verantwortung (Dembele, Vitinha, etc.). Die Last und Verantwortung verteilt sich, das Team harmoniert ab sofort.
Während bei Real Madrid alle oben genannten Spieler immer mehr Verantwortung abgeben und die Formkurve nach unten zeigt hat Mbappe hat gute Stats. Man merkt, das Spiel wird auf ihn ausgerichtet:

Mbappé: 40 Tore + 3 Assists
Vinícius: 20 Tore + 15 Assists
Bellingham: 13 Tore + 13 Assists
Rodrygo: 11 Tore + 10 Assists
Brahim: 6 Tore + 0 Assists
Gesamt ohne Mbappe: 50 Tore (-26)

Saison 2025/26
Mbappe Abhängigkeit steigt immer mehr.

Mbappé: 29 Tore
Vinícius: 5 Tore
Bellingham: 5 Tore
Rodrygo: 2 Tore
Brahim: 0 Tore
Gesamt ohne Mbappe: 12 Tore

Mein Fazit
Mbappe macht die anderen Spieler nicht besser, sondern das Gegenteil.

Nach super Transfers (Modric, Casemiro, Kroos, Varane, etc.) und einigen Jahren mit ruhigen Transfersommern, in denen man das damalige Team zusammenwachsen ließ, dachte ich schon, dass Perez etwas gelernt hat und nach seiner ersten Amtszeit endlich echte Profis für die Kaderplanung engagiert hat aber seit dem Mbappe Transfer hab ich das wieder abgehakt. War doch einfach nur Zufall.

Ja, Mbappe ist individuell vielleicht der Beste, aber Fußball ist (zum Glück) ein komplexer Teamsport. Ich glaube auch, dass die Mbappe Ankunft für viele andere Spieler einiges geändert hat. Beispiel Vinicius: er glaubt wahrscheinlich sich nun besonders beweisen zu müssen: er verpasst den Balon D'or, bekommt dann Mbappe als Mitspieler, der ab sofort neuer Zielspieler ist (Rampenlicht Adé). Beispiel Behllingham: muss nun eine viel defensivere Rolle einnehmen und mehr die Drecksarbeit machen, bekommt bei seinen wenigen Vorstößen noch weniger Zuspiele.

Ich sage nicht, dass Mbappe nicht funktionieren kann, aber nicht im derzeitigen Setting.

Viele andere Faktoren kommen auch noch dazu: Militao und Carvajal fehlen brutal. MF wurde nicht adequat nachbesetzt. Warum zum Teufel gibt man Modric ab ohne Ersatz (Zubimendi). zu holen??? Wie gerne würde ich Zubi oder Vitinha gegen Mbappe eintauschen. Oder wenn man unbedingt auf Mbappe setzen möchte: Vini verkaufen (auch wenn es mir persönlich sehr wehtun würde).

Ich finde deinen Post gut, widerspreche dir aber im Bezug auf Mbappe entschieden. Zahlen sind Zahlen und Statistiken sind Statistiken. Ein gutes Beispiel dafür, wie man Statistiken lesen will/kann: du siehst 2025 26 Tore weniger als wie 2024. Ich sehe, dass wir mit Mbappe laut deiner Rechnung 14 Tore mehr geschossen haben. Also 14 Tore mehr nehme ich gerne, wenn dafür einzelne Spieler verteilt weniger Scoren. Das sagt mir eigentlich, dass wir noch mehr Spieler haben die Scorer liefern, dass wir mehr Scorer liefern.

Mbappe liefert seit 7-8 Jahren auf absolutem Weltklasseniveau und ist für mich individuell der beste Spieler der Welt. Er ist ein gelernter LA. Also Pech für Vini, der 1,5-2 sensationelle Saisonen hatte und sich damals den Ballon d´or sportlich!! absolut verdient hätte. Das ist das Problem von Vini und wurde zum Problem für die Mannschaft/den Erfolg gemacht.

Wenn ich Mbappe hole, den besten Offensivspieler der Welt, dann muss er seine beste Position spielen. Das Problem liegt in der Qualität von Mbappe und dass man Vini nicht verärgern will. Mbappe ist einfach besser und konstanter wie Vini. 18 Spiele ohne Tor wird es bei Mbappe nie geben. Aber da ja Vini spielen muss, stellt man Mbappe als 9er auf und die Balance geht flöten.

Es sollte Leistungsprinzip herrschen und Mbappe bringt einfach konstant andere Leistungen wie Vini. Von den ganzen Geschichten und Sidestorys um Vinis kindlichem und vereinsschädlichem Verhalten über Jahre hin weg rede ich mal gar nicht - das habe ich oft genug thematisiert (peinlich, keine Vorbildfunktion, vereinsschädigend etc.).

Mir sind Vinis vergangene, Betonung liegt auf vergangene (bis Ballon d´or Skandal), Leistungen sehr wohl bewusst. Auch die Leistung gegen Barca war gut und sein Tor absolute Weltklasse, für mich fast Tor des Monats. Jedoch war das ein Spiel in 18 oder 19 Spielen und das ist zu wenig.

Fakt ist in diesem Zusammenhang, dass Real bis nach zum Classico sehr gut funktionierte, die Tabelle souverän anführte, einen Ausrutscher gegen Atletico hatte und sich sonst gut entwickelte. Und was passierte beim Classico und danach? Vini Auswechslung, sein Verhalten, wie der Verein darauf reagierte oder eben nicht, usw. Danach gingen die Leistungen rapide retour und die Berichte über die Probleme häuften sich. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das der Anfang vom Ende war und dadurch Alonso sein Gesicht verlor und gewisse Spieler merkten: wir sind größer als der Trainer. Ohne Support vom Verein bist du verloren.

CR7 arbeitete auch defensiv nichts, Bale auch nicht sonderlich viel - es funktionierte trotzdem. Wieso? Weil wir dahinter eine gut geölte Maschine hatten und einen 9er, der defensiv mitackerte. Was haben wir aktuell?

Tchou ist defensiv als 6er eine Macht - was würde funktionieren, war ja bei Case auch so. Aber das Problem ist jetzt Fede, Camavinga und auch Jude. Das sind keine Kroos und Modric Spielertypen. Box to Box Urgewalten ja, aber keine Lenker und Denker, keine Strategen. Zudem arbeiteten Modric und Kroos defensiv ebenfalls extrem viel und dadurch stimmte die Balance.

Hier muss man aber auch sagen, dass hier jahrelang von vielen Usern auch dieser Fußball mehr wie kritisiert wurde - für mich total unverständlich. Viele wollten den Pep Ballbesitz- oder Klopp Pressingfußball, den wir aber nie spielten, unter keinem Trainer. Zudem Pep und Klopp gegen uns meistens flöten gingen.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass wir das klarste System unter Mourinho hatten: da war Real eine Umschaltmaschine sondergleichen. Danach passierte das Meiste auf individuelle Klasse und ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge die menschlich sehr gut geführt wurde (natürlich auch physisch und taktisch).

Es wurde einfach nicht auf Xabi gehört und es fehlt mindestens ein spielstarker ZM - zB Causa Zubimendi, der mit seiner Unterschrift bei Arsenal lange zuwartete, da er auf einen Anruf aus Madrid wartete. Das ist der kapitalste Fehler der letzten Jahre. Auch Modric hätte da nicht mehr gereicht, für das konstante Real Niveau ist er einfach zu alt, bei allem Respekt, aber mit 40 ist das eben so.

Was auch ein großer Punkt ist, sind die Verletzungen und die medizinische und physische Betreuung der letzten 2,5 Jahren.
Liegt es am Personal? An den Strukturen? An der Einstellung der Spieler? Ich glaube an jedem dieser Punkte. Was sind die bekannten Fakten: kurz vor Beginn bzw zur neuen Saison wurden ja laut Medien große Teile des medizinischen Teams, auch Fitnesstrainer, ausgetauscht, da wir seit 2 Jahren viel zu viele Verletzungen hatten. Was änderte sich? Nichts.
Jetzt wurde ein Arzt und der Fitnesstrainer der damaligen Zeit wieder retour geholt. Hmmmm wirkt für mich nicht nachvollziehbar, auch wenn ich Pintus an sich sehr schätze und das Problem nicht bei ihm sehe.
Natürlich fehlt da der detaillierte Einblick, wieso diese Verletzungen entstehen. Was mir aber schon dabei einfällt sind die Aussagen von der Ernährungswissenschaftlerin, die ja Real geklagt hat. Diese Aussagen passen sehr gut zum Bild und zur Einstellung von Real: wieso sollten wir bei der Ernährung was ändern, wenn wir so auch 15 CL Titel geholt haben? Steinzeitdenken und fehlende Professionalität hoch zehn. Zudem wurde auch die Bereitschaft der Spieler erwähnt, die "unbequeme" Änderungen zB im Speiseplan nicht akzeptiert hätten mit der gleichen Begründung: wir sind CL-Sieger wieso sollten wir uns jetzt so ernähren? Peinlich - das sind Angestellte die Millionen bekommen.

Und da schließt sich der Kreis: Spieler monieren sich zudem, dass Xabi zu detailliert arbeitet, dass sie zu viel Analysen machen "müssen", dass sie zu viel extra ins Gym gehen "müssen". Hallo! Gehts noch? Nochmals: im Schnitt 10-15 Mille netto als Angestellte und das Board toleriert sowas, ich gehe sogar so weit und sage, dass sie das fördern. Und sowas wird dann teilweise hier indirekt schön geredet bzw indirekt verteidigt? Gute Nacht Welt. Was ich hier erwähnen will, dass nicht jeder Spieler von Real so ist und so arbeitet. Wir wissen alle, wer sich höchstwahrscheinlich dementsprechend verhaltet und wer nicht.

Mit so einer Kultur und Arbeitsmoral gewinnst du keinen Blumentopf, zumindest nicht regelmäßig. Armselig und eine Frechheit jedem normalen Arbeiter gegenüber, jedem Fan der sein hartverdientes Geld dafür ausgibt, diese "Arbeitsverweigerer" (=nicht pauschal) am Platz zu sehen. Das sollen Vorbilder für unsere Kinder sein? Schrecklich.

Zusammenfassend sage ich:
Xabi war nicht das Problem, sondern wäre die Lösung gewesen, wenn man ihm gefolgt wäre und vom Verein her unterstützt hätte.
Mbappe Transfer ist nicht das Problem, im Gegenteil. Ein bis zwei unbequeme Abgänge und man hätte die Mannschaft mit Leichtigkeit dementsprechend adaptieren und weitere Zugänge finanzieren können. Sowas passiert halt nicht, da Perez die schützende Hand über gewisse Spieler hält.
Kultur, Einstellung, Arbeitsmoral und teilweise fehlendes Fachwissen und fehlende Bereitschaft von Perez - daran scheitern wir aktuell.
 
Leute, ich weiß gar nicht wieso alles immer auf Krampf die Situation um Xabi mit der damaligen Situation von Pep vergleichen.

Irgendwie behaupten alle, Pep hat Zeit bekommen in seiner Debüt-Saison bei Barcelona.

Barcelona hat unter Pep in der Saison 2008/09 am 9. Spieltag die Tabellenführung übernommen und hat diese bis zum 38. Spieltag SOUVERÄN behalten.

Enrique ist in seiner ersten Saison auch durchgehend Tabellenführer gewesen (OK Frankreich) aber in der Champions League im Halbfinale gescheitert. OK mehr Zeit als Alonso.

Und wieso immer Arteta herangezogen wird, verstehe ich nicht. Arsenal ist ein anderes Kaliber als Real, dort bekommen Spieler, Trainer und alle anderen einfach viel mehr Zeit, weil dort kein Erfolgsdruck herrscht wie bei Real. Bei Real muss sofort geliefert werden, bei Arsenal kann man gut und gerne mal 1 Mrd. für Spieler ausgeben und die Schuld für das eigene Versagen immer bei anderen gesucht werden. Deswegen ist Arsenal auch seit 2004 in der englischen Liga ohne Titel und nicht ernst zu nehmen. In der Champions League ähnlich. Man kann Arsenal und Real nicht miteinander vergleichen. Das wäre Blasphemie.

Alonso ist weg, ich bin glücklich und schlechter kann es eigtl. nicht mehr werden.
 
Guten Morgen in die Runde erstmal!

Puuuhhhhhh eine Nacht drüber geschlafen - nun denn, Arbeloa hat eigentlich nichts zu verlieren, ausser ein weiteres mal den "Hampelmann" für Perez und den Spielern zu machen, denn mehr ist es nicht mehr diese Mannschaft zu führen!

Alles andere wurde hier und gestern in den Foren schon durchgekaut - bin müde, müde von diesem Zirkusverein, sehr blamabel was von Seiten der obersten Köpfe hier entschieden wurde.

Und sollte es stimmen, dass es sogar Alonsos Wunsch war, dann wissen wir eh alle was sich intern unter dieser Mannschaft für eine Hierchachie gebildet hat und wer schlussendlich das Geschehen bestimmt - ABER SICHER KEIN REAL TRAINER UND DESSEN STAB!!!!

Ergänzung:

So sportlich erfolgreich wir die letzten 10 Jahre waren,
so schnell ist nun der Absturz für weitere Jahre gekommen - Mind my Words!!!!
 
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Heutige Geburtstage

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