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Ronaldo: „Kann jetzt Dinge, die ich mit 20 tat, nicht mehr machen“

Trotz seiner 33 Jahre verschwendet Cristiano Ronaldo keine Gedanken an das Karrierende und verspürt weiterhin großen Erfolgshunger. Im Interview mit GQ sprach der Portugiese über das Älterwerden, seine Ambitionen und privates Glück.

Cristiano Ronaldo Real Madrid Vergrößern

Ronaldo absolviert seine neunte Saison für Real – Foto: Pierre-Philippe Marcou/AFP/Getty Images

„Um dieses Niveau zu halten, musst du Opfer bringen“

MADRID. Am Montag wurde Cristiano Ronaldo 33 Jahre alt. Ein für Berufsfußballer heutzutage doch sehr fortgeschrittenes Alter, in dem der Großteil sich bereits auf das Karriereende vorbereitet. Für den Portugiesen gilt das allerdings nicht. Genau genommen verschwendet Reals Nummer 7 an das Ende seiner Laufbahn noch keinerlei Gedanken. Was vermutlich auch daran liegt, dass Madrids Rekordtorjäger kein gewöhnlicher 33-jähriger Profifußballer ist. Weil der fünffache Weltfußballer stets penibel auf seinen Körper achtete und einen unvergleichlichen Arbeitsethos an den Tag legte, befindet er sich trotz seines Alters noch immer in einer außergewöhnlichen Verfassung. Wenngleich ein gewisser Verschleiß in den vergangenen Jahren natürlich trotzdem zu erkennen ist, stellt der portugiesische Nationalspieler insbesondere hinsichtlich seiner Athletik und Verletzungsresistenz noch immer eine Ausnahmeerscheinung dar.

Im Interview mit GQ verriet CR7 nun das Geheimnis hinter seiner außergewöhnlichen körperlichen Verfassung: Neben jeder Menge Arbeit verlange dies auch ein großes Maß an Selbstdisziplin, mit zunehmendem Alter müsse man mehr und mehr auf die Signale des Körpers achten: „Ich versuche körperlich auf dem bestmöglichen Niveau zu sein, weil das für meinen Beruf sehr wichtig ist. Ich muss bei 100 Prozent sein und nehme das sehr ernst. Ich mache jetzt nicht mehr die gleichen Dinge wie vor zehn Jahren. Um dieses Niveau zu halten, musst du Opfer bringen. Bestimmte Dinge kann ich nicht mehr machen, es steht sogar außer Frage, dass ich jetzt Dinge, die ich mit 20 tat, nicht mehr machen kann. Du musst da immer eine Balance finden. Am Ende machen auch die kleinen Details den Unterschied aus.“

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Aber Ronaldo wäre nicht Ronaldo wenn er nicht noch nach mehr streben würde: „Ich habe Ambitionen, große Ambitionen. Ich glaube, dass jeder seinen Träumen folgen sollte. Ich habe meinen verfolgt und will das weiterhin tun. Um mich weiter zu verbessern und noch mehr zu erreichen.“

„Ich bin ein glücklicher Mann“

Zudem machte der mittlerweile vierfache Vater deutlich, dass sein persönliches Glück nicht einzig und allein von sportlichen Erfolgen abhängen würde. Privat durchlebe er aktuell nämlich eine wunderbare Zeit: „Auf persönlicher Ebene ist es ein fantastischer Moment, meine Familie wächst und ich bin sehr glücklich mit meinem Leben. Was die professionelle Ebene angeht, hatte zwei fantastische Jahre, in denen ich mit meinem Klub und meinem Nationalteam Titel gewann. Ich habe das Gefühl, dass ich noch ein paar Jahre auf dem höchsten Niveau sein kann. Ich genieße es, Zeit mit Cristiano Junior und meinen anderen drei Kindern zu verbringen, mit meiner Freundin, dem Rest meiner Familie und meinen Freunden, mich dabei zu entspannen. Ich bin ein glücklicher Mann.“

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Ronaldo: „Kann jetzt Dinge, die ich mit 20 tat, nicht mehr machen“
Trotz seiner 33 Jahre verschwendet Cristiano Ronaldo keine Gedanken an das Karrierende und verspürt weiterhin großen Erfolgshunger. Im Interview mit GQ sprach der Portugiese über das Älterwerden, seine Ambitionen und privates Glück.
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07.02.2018, 14:12
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