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Pogbas Berater Raiola: „Auch Zidane wollte Paul haben“

105 Millionen Euro legte Manchester United für Paul Pogba auf den Tisch. Eine Summe, die Real Madrid an Juventus Turin offenbar nicht zu zahlen bereit war. Dass Zinédine Zidane den 23-jährigen Franzosen aber gerne in seiner Mannschaft gehabt hätte, bestätigte Berater Mino Raiola gegenüber TELEFOOT.

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Paul Pogba Manchester United
Pogba wechselte für 105 Millionen Euro nach Manchester – Foto: Oli Scarff/AFP/Getty Images

Zidane während der Vorbereitung: „Pogba gefällt mir“

MANCHESTER/MADRID. Paul Pogba schnürt seine Schuhe in den nächsten Jahren für Manchester United. Bevor der Mittelfeld-Star aus dem französischen Lagny-sur-Marne bei den Red Devils unterschrieb, stand immer wieder auch ein Transfer zum amtierenden Champions-League-Triumphator Real Madrid im Raum. „Er gefällt mir“, gab Cheftrainer Zinédine Zidane während der Vorbereitung auf die Saison nicht nur einmal zu.

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Ehe die Königlichen vor allem aufgrund der hohen Kosten aus dem Rennen um eine Verpflichtung ausstiegen, hatte „Zizou“ Pogba hinter den Kulissen im Juni scheinbar als großes Transfer-Ziel ausgerufen. „Zidane wollte ihn ebenfalls haben, so wie fünf oder sechs andere Klubs“, berichtete Pogbas Berater Mino Raiola, für den United stärker sei als Real, „weil dieser Klub meinen Spieler hat“.

Dass der 23-Jährige letzten Endes im Old Trafford und nicht im Estadio Santiago Bernabéu landete, scheint Reals Coach aber nicht allzu groß zu stören. Mehrfach ließ er in den letzten Wochen verlauten, mit seinem Spielermaterial überaus zufrieden zu sein. Für die Positionen im Mittelfeld stehen dem 44-Jährigen Luka Modri?, Toni Kroos, Carlos Casemiro, James Rodríguez, Isco, Mateo Kovačić und Marco Asensio zur Verfügung.

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von
Filip Knopp

Begleitet den Mythos Real Madrid als Fan seit der Ära der „Galácticos“ und journalistisch bei REAL TOTAL seit Mitte 2011. Erfahrungen auch bei SPORT1 und SPOX, zudem Autor von »111 GRÜNDE, REAL MADRID ZU LIEBEN«.

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