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Leihgaben im Saisonendspurt: Wer empfiehlt sich auf der Schlussgeraden?

Endspurt in den europäischen Top-Ligen, und damit auch letzte Chancen für die königlichen Leihgaben, sich zu beweisen. REAL TOTAL schaut sich an, wie sich die Spieler bei ihren zeitlich begrenzten Arbeitgebern schlagen und ob sie es gar schaffen, sich für eine Rückkehr an die Concha Espina zu empfehlen.

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Reinier Jesus

Reinier
Meist reicht es bei Reinier lediglich bis zum Warm-Up, auf dem Rasen kommt er nur selten zur Geltung – Foto: imago images / Team 2

Als im Winter Ronaldo-Klub Valladolid Interesse an Reinier bekundete, weil die Situation für den Brasilianer im Diensten des BVB als unbefriedigend einzustufen ist, zeigte sich die Borussia zwar gesprächsbereit im Sinne des Spielers, betonte allerdings gleichzeitig, dass man ihn „grundsätzlich nicht abgeben“ wolle, wie Sportdirektor Michael Zorc gegenüber SPORT1 sagte: „Natürlich werde ich mir aber alles anhören. Wenn jemand unzufrieden ist, weil er zu wenige Einsätze hat, unterhält man sich. Wir selbst werden aber nicht initiativ aktiv.“ Wie wir inzwischen wissen, kam im Winter der angesprochene Transfer nicht zustande, im Sommer könnte sich die Debatte allerdings wiederholen, denn die Situation für Reinier ist nur unwesentlich besser geworden: Wettbewerbsübergreifend erhielt der Offensivmann keinen einzigen Startelfeinsatz und lediglich sechs Prozent der möglichen Minuten stand der Brasilianer bisher auf dem Rasen. Für den Kader wird der Brasilianer zwar immer berücksichtigt, auf dem Spielfeld tritt er aber selten in Erscheinung. Seine längste Einsatzzeit in diesem Kalenderjahr erhielt er im DFB-Pokal Halbfinale gegen Kiel mit 28 Minuten. Allerdings war beim Stand von 5:0 das Spiel längst entschieden und die Luft merkbar raus. So konnte der Offensivmann keine Akzente setzen, ehe er dann im wichtigen Spiel gegen Leipzig am Wochenende auch wieder zur ungewünschten Routine überging – da nahm er wieder die gewohnte Rolle als Bankdrücker für die gesamte Spieldauer ein. „Wir haben Geduld, deshalb vereinbaren wir in solchen Fällen auch eine zweijährige Leihe”, erklärte Zorc. Geduld ist eine Tugend, die man gerne bei den Gelb-Schwarzen propagiert, allerdings wird die Zündschnur in Madrid erheblich kürzer sein und daher sicherlich ein Leih-Abbruch abermals thematisiert werden.

  • Einsätze: 17
  • Spielminuten: 254
  • Tore/Vorlagen: 1/0

Brahim Díaz

Brahim Diaz
In Mailand blüht Brahim auf und konnte am Wochenende sogar CR7 die Show stehlen – Foto: imago images / HochZwei/Syndication

Punktgleich mit dem Tabellenzweiten Atalanta Bergamo und vergangenen Sonntag erst die Alte Dame” um Ex-Blanco Ronaldo mit 3:0 abgefertigt: Die „Rossoneri“ sind vollkommen im Soll. Und Brahim Díaz? Der ist für seine Farben mittendrin statt nur dabei, gegen Juventus sogar mit dem dritten Saisontor per “Golazo” für seine Mailänder wichtiger Faktor für den Sieg im Kampf um die Champions-League-Plätze. Der Andalusier bekommt durchaus regelmäßige Einsatzzeiten und wird nahezu in jedem Spiel berücksichtigt, selbst wenn das häufig in Form eines Jokereinsatzes geschieht. Selbst wenn seine Startelf-Quote bei überschaubaren 34 Prozent liegt – auch weil er Ende Januar bis Mitte Februar an Oberschenkelproblemen zu knabbern hatte – ist die Leihe ohne Zweifel ein Fortschritt für den jungen Spanier mit marokkanischen Wurzeln. Das hat er mit bereits sechs Pflichtspieltreffern und damit vier Torerfolgen mehr, als in seiner Zeit an der Concha Espina, unter Beweis gestellt. Der Plan dieses Leih-Geschäftes geht somit zweifellos auf und das Ende der Fahnenstange ist für Brahim mit 21 Jahren gewiss noch nicht erreicht. Die Frage bleibt nur, ob er seinen Gang nach oben weiter in Italien fortführen wird – die Mailänder werden ihn halten wollen – oder ob es den Edeltechniker bereits wieder im Sommer zurück nach Madrid zieht. Es werden sicherlich diverse Türen für die Zukunft des 1,71-Meter-Mannes offen stehen und wenn er weiter seine Beiträge dazu leistet, hat er auch bei den Norditalienern die Möglichkeit in der Königsklasse sein Können zeigen. Rückkehr-Chancen? Alles kann, nichts muss!

  • Einsätze: 36
  • Spielminuten: 1.687
  • Tore/Vorlagen: 6/3

    Jesús Vallejo

    Seit seiner Corona-Erkrankung schwankt Vallejo vermehrt zwischen Startelf, Bank oder auch Tribüne – Foto: imago images / ZUMA Wire

    Diese Spielzeit stellt für den in Zaragoza geborenen Verteidiger ein permanentes Auf- und Ab dar. Und damit ist nicht unbedingt die Gesamtleistung seines andalusischen Arbeitgebers gemeint, denn beim FC Granada läuft es grundsätzlich recht ordentlich. Eher für den Verteidiger persönlich ist es schwierig zu sagen, wo er steht. Vom anfänglichen Stammspieler zu Saisonbeginn wurde er durch eine coronabedingte Pause zum Bankdrücker, um anschließend wieder regelmäßig auf dem Rasen zu stehen und zuletzt wieder mehrfach nicht einmal im Kader auffindbar zu sein. Ein Trost bleibt für ihn, dass er dennoch immer wieder gebraucht wurde und so beispielsweise im Europa-League-Viertelfinale gegen Manchester United zwei Mal über die volle Distanz mit von der Partie war – wenn es darauf ankam, wurde also regelmäßig auf den Ex-Frankfurter gesetzt. Auch wenn das nicht immer der Fall war, sein Trainer hat ihn definitiv noch auf dem Zettel und das sind dann unter dem Strich ordentliche Nachrichten für den Defensivmann, der nach seiner schweren Zeit auf der Insel bei Wolverhampton nun in Südspanien etwas Beständigkeit zu finden scheint. Er dürfte im Sommer zu den „heißesten“ Verkaufskandidaten gehören.

    • Einsätze: 36
    • Spielminuten: 2.344
    • Tore/Vorlagen: 0/0

      Daniel Ceballos

      Daniel Ceballos
      Die sportliche Tendenz für den Mittelfeldmann hat sich leicht gebessert, allerdings ist die Saison der „Gunners“ grundsätzlich eher unbefriedigend – Foto: imago images / Colorsport

      Mit den „Gunners“, aber auch mit Ceballos selbst, ist es dieses Jahr ein hoch und runter mit den Leistungen: Der Mittelfeldspieler entwickelte sich zunächst in Richtung festen Stammspieler, dann aber – auch zurückgeworfen von Verletzungen – musste er immer wieder mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen. In den letzten Wochen war er nun wieder permanent in der Startformation zu finden (sechs Premier-League-Spiele in Folge). So konnte der Strippenzieher seine Startelf-Quote wieder auf solide 49 Prozent anheben. Solide, aber auch nicht überragend – so lässt sich die Situation zusammenfassen, in welcher Ceballos momentan schwebt. Derartige Formschwankungen bei Mannschaft und Spieler sorgen für einen überschaubar zufriedenstellenden Tabellenplatz neun und einen sicherlich auch unzufriedenen Spieler. In der Europa League scheiterte man zudem am an Villareal und musste deshalb im Halbfinale seine Titelträume begraben. Für Ceballos und seine Gunners” gilt es nun, sich an den Strohhalm Premier League zu klammern, um womöglich noch in die internationalen Gefilde zu rutschen. Sollte das auch nicht klappen, dann wäre trotz der aufsteigenden Formkurve bei Ceballos eine verkorkste Saison gewiss und damit keine Empfehlung für eine Rückkehr an die Concha Espina ausgesprochen. Denn eine Rückkehr nach Madrid wird eher unwahrscheinlich, sodass man sich eher Angebote für den “Achter” anhören wird – was Arsenal wohl bieten kann?

      • Einsätze: 40
      • Spielminuten: 2.269
      • Tore/Vorlagen: 0/3

      Takefusa Kubo

      Nach Mallorca und Villareal ist der FC Getafe bereits die dritte Station des „japanischen Messi“ – imago images / Agencia EFE

      Quasi seit dem ersten Liga-Spieltag von Kubo beim FC Villareal kursierten Gerüchte, dass man in Madrid nicht zufrieden sei mit der Handhabe in dieser Personalie. Zu wenig Spielzeit wurde ihm zugestanden, stets Kurzeinsätze zu bekommen, reichte nicht aus. Während der Öffnung des Winter-Transferfensters folgte der Schlussstrich zwischen dem „gelben U-Boot“ und Kubo. Die Verantwortlichen einigten sich auf ein weiteres Leihgeschäft innerhalb der Liga und der neue befristete Arbeitgeber von „Take“ wurde der Madrider Vorstadtklub FC Getafe. Immerhin: Seit der Ankunft des Japaners beim FC Getafe spielt der gelernte Rechtsaußen etwas häufiger, dennoch weiterhin recht selten von Beginn an (26-prozentige Startelfquote). In seinem elften Einsatz gegen Elche kam er zu seiner ersten – allerdings bis dato auch letzten – Torvorlage und sieht entsprechend noch Luft nach oben: Bei Getafe offensiv zu glänzen, ist eine Herausforderung, allerdings auch ein Muss, um sich für größere Aufgaben zu empfehlen. Dennoch scheint er sich hier und da noch zu verstecken, die Leichtigkeit geht ihm noch etwas ab, weshalb er auch, wie unter anderem am vergangenen Wochenende gegen Eibar, immer wieder überhaupt nicht eingesetzt wird. Auch darum dürfte er 2021/22 wohl weiterhin noch nicht zu Real zurück finden. Ob es dann sogar einen vierten Leih-Klub geben wird, muss sich dann alternativ erweisen. Die Befürchtung: In einer Mannschaft mit etwas mehr Konkurrenzkampf kann sich Kubo nicht durchsetzen.

      • Einsätze: 15
      • Spielminuten: 666
      • Tore/Vorlagen: 0/1

      Gareth Bale

      Der Waliser zeigt es selbst an: Drei Treffer erzielte er zuletzt in der Premier League und präsentiert sich aktuell wieder in guter Form – Foto: IMAGO / PA Images

      Aus in der Europa League gegen Dinamo Zagreb! Die Qualifikation für das internationale Geschäft in Gefahr! Bei Tottenham läuft es nur überschaubar gut, aber Gareth Bale dürfte als einer der Gewinner nach der Entlassung von Ex-Blanco José Mourinho gelten. Seitdem der Portugiese weg ist, blüht der Flügelspieler wieder auf und unterstrich seine Form mit vier Toren in den letzten drei Spielen, gekrönt von einem Hattrick gegen Sheffield United. Etwas überraschend machten Bales Aussagen vor einigen Wochen die Runde, er plane nach diesem Jahr in London wieder zurück an die Concha Espina zu kommen. Zu sehr schien das Tuch zwischen den Königlichen – vor allem Trainer Zidane – und Bale selbst zerrissen, als dass es zu einem Wiedersehen kommen könnte. Gerade der Berater des Walisers hatte mit vorlauten Äußerungen einer Rückkehr des Flügelstürmers nach Madrid nahezu vollkommen den Riegel vorgeschoben, Bales Verhalten setzte dem nur noch die Krone auf. Und jetzt die Kehrtwende? Bale: „Der ursprüngliche Plan war, eine Saison bei den Spurs zu sein und nach der EM noch ein Jahr bei Real Madrid zu bleiben.“ An diesem Plan soll sich in all den Monaten auch nichts geändert haben. In puncto Wertschätzung von Zizou gegenüber der Leihgabe wird es kaum eine Änderung gegeben haben. Trotzdem sind die Gedankenspiele des ehemals teuersten Transfers aller Zeiten allemal interessant. Auch wenn sowohl die Einsatzzeiten in England als auch die Leistungen zuletzt wieder eine positive Tendenz aufweisen, sind die bisher 26 Prozent der möglichen absolvierten Spielminuten kaum ein Empfehlungsschreiben für eine Rückkehr. Immerhin konnte der Flügelstürmer auf diese Weise sein kurzfristiges Ziel – fit für die EM zu werden – erreichen. Nach dem Turnier dürfte es nochmal spannend um den Waliser werden: Sein Arbeitspapier läuft noch ein Jahr und es könnte sich eine neue „Golfplatz-Posse” in Madrid entwickeln… Wie REAL TOTAL weiß, steht Bale ganz oben auf der Verkaufsliste – aber ob sich viele Bieter für Bale finden werden oder ob der Waliser am Ende verschenkt werden muss wie James, um zumindest das Gehalt einzusparen?

      • Einsätze: 31
      • Spielminuten: 1.538
      • Tore/Vorlagen: 14/3

        Borja Mayoral

        Der spanische Angreifer erarbeitet sich regelmäßige Einsatzzeiten und zahlt für das Vertrauen mit Toren – Foto: imago images / HochZwei/Syndication

        Trotz der namhaften Konkurrenz hat sich der Stürmer zu einer festen Größe bei der Roma gemausert – wie am Wochenende mit einem Doppelpack gegen Crotone unter Beweis gestellt! Von vermehrten Joker-Einsätzen zu Beginn der Saison entwickelte sich der Angreifer immer weiter in Richtung Stammspieler. Kaum eine Begegnung vergeht, in welcher das Eigengewächs der Königlichen nicht mit von der Partie ist, über die Hälfte der Spiele durfte er von Beginn an ran. Der 24-Jährige hat offensichtlich seine Rolle mit Edin Džeko und Pedro im Angriff gefunden, der Ex-Dortmunder Mkhitaryan sorgt für die nötigen Zuspiele. Auch wenn im Halbfinale der Europa League gegen Manchester United Schluss war, kann das Abschneiden in diesem Wettbewerb definitiv als Erfolg verbucht werden. Dieser Höhenflug ist „Borjita nur zu wünschen, nach einigen Jahren mit mehr Rückschlägen als Erfolgen. An der Concha Espina wird wohl dennoch kaum nochmal auf ihn gesetzt werden, weshalb ein Durchbruch in Rom eine tolle Sache für das königliche Eigengewächs sein dürfte – und auch die Blancos könnten profitieren: Die Italiener haben die Option, ihn für 15 Millionen Euro im Sommer fest zu verpflichten. Bei seinen Zahlen sollte das eine denkbare Möglichkeit für den neuen Trainer Mourinho werden. Ein Wehrmutstropfen gibt es allerdings dennoch: Mit dem aktuellen Tabellenplatz sieben und sechs Punkten Rückstand auf Stadtrivalen Lazio, wird die Roma das internationale Geschäft in der kommenden Spielzeit von der Couch aus verfolgen müssen.

        • Einsätze: 45
        • Spielminuten: 2.258
        • Tore/Vorlagen: 17/7

        Luka Jović

        Luka Jovic
        Der Serbe hat auch bei der Eintracht nicht wieder diese permanente Gier nach Toren entwickelt, die ihn einst so ausgezeichnet hat – Foto: IMAGO / Jan Huebner

        Furios gestartet – zwei Treffer gleich im ersten Einsatz für die Eintracht – aber auch ebenso schnell nachgelassen. Lediglich zwei weitere Tore konnte Luka Jović anschließend verbuchen, mit einer Vorlage sind es dann in Summe fünf Scorerpunkte für den Serben. Dennoch: In Frankfurt bekommt der Angreifer die dringend nötige Spielpraxis, die er braucht, wenn er sich eines Tages als Nachfolger von Benzema bei den Blancos behaupten will. Ob das der Fall sein wird, bleibt zum aktuellen Zeitpunkt noch fraglich, viele Gerüchte gibt es momentan um die Zukunft des 23-Jährigen – das meiste davon bleibt allerdings spekulativ. Sollte es wirklich zu einer (eher unwahrscheinlichen) Rückkehr nach Madrid kommen, hilft ihm die gute Form der Eintracht in der Bundesliga und die dadurch zurückgewonnene Spielfreude des Stürmers sicherlich weiter. Schaffen es die Adler noch in die Champions League, wird man in der Mainmetropole sicher über eine Verpflichtung des bulligen Angreifers nachdenken, da gewiss auch notwendiges Kleingeld in die Kassen gespült werden könnte. Dafür müsste Jović allerdings im Endspurt der Bundesliga wieder etwas mehr Torgefahr ausstrahlen, denn das 1:1 gegen Mainz mit einer eher blassen Real-Leihgabe genügt weder dem Anspruch von Jović, noch hilft es der Eintracht im Kampf um die Königsklasse.

        • Einsätze: 17
        • Spielminuten: 864
        • Tore/Vorlagen: 4/1

        Martin Ødegaard

        Martin Odegaard
        Der Norweger hat sich in Nord-London gut eingefunden und schließt einen weiteren Verbleib bei den Gunners” nicht kategorisch aus – Foto: IMAGO / sportphoto24

        Bedingt durch eine permanente Nicht-Berücksichtigungen von Trainer Zidane zog Martin Ødegaard im Winter lediglich nach einem halben Jahr bei den Merengues die Reißleine und bat um eine erneute Leihe. Mit dieser Maßnahme hatte der Norweger bereits beste Erfahrungen gemacht und hat sich durch dieses Stilmittel ordentlich entwickelt: Nach Heerenven, Arnheim und Real Sociedad haben die Merengues und Ødegaard mit dem FC Arsenal nun bereits den vierten kurzzeitigen Abnehmer für das Talent gefunden – und damit neben Ceballos den zweiten vielversprechenden Strippenzieher „geparkt“. Der Norweger zählt zum Stammpersonal und wurde direkt nach seiner zweiwöchigen Sprunggelenksverletzung wieder eingesetzt, auch wenn er am letzten Spieltag seit langem einmal wieder für 90 Minuten auf der Ersatzbank schmorte. Der Norweger gilt als Stammkraft und ist kaum wegzudenken aus dem „Gunners“-Mittelfeld: Kein Wunder, dass sich die Nord-Londoner die Dienste ihres neuen Chefs in der Schaltzentrale sichern wollen, Arsenal-Coach Mikel Arteta hat unlängst seine Hoffnung auf einen längeren Verbleib des Spielers kundgetan hat und in den hiesigen Gazetten wurde bereits diskutiert, wie viel besser „Martinio“ als Özil in seiner Zeit in London sei. Ødegaard selbst hingegen bleibt bei all den Spekulationen um seine Person cool und hält sich seine Optionen offensichtlich offen: „Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, was im Sommer passieren wird. Die Vereinbarung mit Arsenal läuft bis zum Saisonende. Wir werden sehen, was diesen Sommer passiert.“ Prognose: Nichts ist unmöglich! Sollte Zidane bleiben, könnte auch Ødegaard noch ein Jahr dranhängen…

          • Einsätze 17
          • Spielminuten: 1.089
          • Tore/Vorlagen: 2/0

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        von
        Christian Graber

        Anhänger der Königlichen seit dem bitteren Halbfinalaus in der Champions League-Saison 2001 gegen die Bayern und seitdem Verehrer der Klubphilosophie. Spezifische Kenntnisse des Fußballmarktes in Lateinamerika und bekennender Freund der "Joga-Bonito-Kultur".

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