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Die Verbindung zwischen Xabi Alonso und Álvaro Arbeloa ist außergewöhnlich. Vom FC Liverpool über Real Madrid bis hin zur spanischen Nationalmannschaft standen sie während der erfolgreichsten Epoche des spanischen Fußballs gemeinsam auf dem Platz. 262 Pflichtspiele, knapp 20.000 Minuten, Titel wie La Décima 2014, die Europameisterschaften 2008 und 2012 sowie die Weltmeisterschaft 2010. Für Arbeloa war kein Mitspieler präsenter, Alonso spielte lediglich mit Iker Casillas und Sergio Ramos noch öfter. Eine gemeinsame Vita, wie sie selbst im Profifußball Seltenheitswert besitzt. Aus dieser sportlichen Nähe entwickelte sich früh eine enge Freundschaft. Arbeloa sprach öffentlich davon, Alonso habe in Madrid „sein Zuhause“, Alonso selbst betonte eine „bedingungslose Freundschaft“. In einem Klub, der nicht nur sportlich, sondern auch politisch komplex ist – in der Mourinho-Zeit gehörten beide eher dem Lager des Portugiesen an –, wurde dieses Band als möglicher struktureller Vorteil verstanden.
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