Nationalmannschaft

Länderspiele: Zwölf Blancos verreist – Mbappé angeschlagen

Zweite Länderspielpause der Saison, vorletzte des Jahres. Dabei sind zwar einige Madrilenen in Madrid geblieben, trotzdem sind zwölf Blancos verreist, und das trotz teils bereits gelaufener WM-Qualifikation und Testspielen oder obwohl sie nicht 100 Prozent fit sind wie Kylian Mbappé.

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Zwölf Madrilenen sind verreist – Bild: realmadrid.com

Nationalmannschaftstrainer haben es nicht leicht dieser Tage. Da berufen sie ihre Spieler, aber immer wieder kommt es zu kurzfristigen Absagen oder Änderungen. Da müssen gegen diesen Trend auch mal leicht angeschlagene Spieler auf die Zähne beißen, so ist sowohl Kylian Mbappé als auch Franco Mastantuono verreist. Zwar erklärte Xabi Alonso auf der Pressekonferenz: „Franco verspürt kleine Beschwerden, hat eine kleine Überlastung im Bereich der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Da müssen wir die Entwicklung abwarten. Kylian hatte schon davor Probleme am Knöchel, auch da müssen wir schauen.“, trotzdem sind beide für ihre Länder im Einsatz. Wenn sie denn können, denn Mbappé hat am Montag schonmal nicht mit seinen Nationalmannschaftskollegen trainiert. Ob er trotzdem spielen wird? Eigentlich ist Frankreich so gut wie qualifiziert, Argentinien ebenso. Und auch andere Länder haben ihr WM-Ticket fast sicher, trotzdem bekamen zwölf Madrilenen einen Anruf. Und das, obwohl nicht mal alle Partien im Pflichtspiel-Rahmen sind. So erwarten die vier Südamerikaner nur Testspiele, auch bei Brahim Díaz und Gonzalo García ist jeweils ein Freundschaftsspiel angesagt. Bei ihnen werden ein paar Minuten nicht schaden, dafür sind auch einige mögliche Nationalspieler in Madrid geblieben: Jude Bellingham ist nach seiner OP noch nicht ganz der Alte, bei Federico Valverde ist Pause statt Testspiele angesagt und Aurélien Tchouaméni wäre ohnehin für eine Partie gesperrt gewesen. Bei den anderen zwölf Madrilenen muss man dagegen die Daumen drücken, dass sich niemand verletzt, nicht nur bei Mbappé und Mastantuono.

Alle Länderspiele mit königlicher Beteiligung im Überblick: 

  • Thibaut Courtois (Belgien): Nordmazedonien (10. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali), Wales (13. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali)
  • Dean Huijsen (Spanien): Georgien (11. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali), Bulgarien (14. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali)
  • Kylian Mbappé, Eduardo Camavinga (Frankreich): Aserbaidschan (10. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali), Island (13. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali)
  • David Alaba (Österreich): San Marino (9. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali), Rumänien (12. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali)
  • Arda Güler (Türkei): Bulgarien (11. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali), Georgien (14. Oktober, 20:45 Uhr, WM-Quali)
  • Brahim Díaz (Marokko): Bahrain (9. Oktober, 21 Uhr, Testspiel), Kongo (14. Oktober, 21 Uhr, WM-Quali)
  • Franco Mastantuono (Argentinien): Venezuela (11. Oktober, 2 Uhr, Testspiel), Puerto Rico (14. Oktober, 1 Uhr, Testspiel)
  • Éder Militão, Rodrygo Goes, Vinícius Júnior (Brasilien): Südkorea (10. Oktober, 13 Uhr, Testspiel), Japan (14. Oktober, 12:30 Uhr, Testspiel)
  • Gonzalo García (Spanien U21): Norwegen (10. Oktober, 21 Uhr, Testspiel), Finnland (14. Oktober, 18:30 Uhr, EM-Quali)
von
Nils Kern

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Kommentare
Eigentlich mussten Franco und Kylian in Madrid bleiben.
Hoffentlich kommen alle heil und fit wieder zurück!
 
Einige Nationalmannschaften haben gefühlt einfach mehr Testspiele als es Real diesen Sommer hatte...
 

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