
Befreiungsschlag verpasst
Nach den Krisenwochen im November und teilweise auch Dezember, nach denen Xabi Alonso nur noch sogenannte „Endspiele“, in denen es um nicht mehr und nicht weniger als seinen Job ging, hatte, schien sich die Lage bei Real Madrid zuletzt zu entspannen. Mit vier Siegen in Folge im Gepäck reisten die Königlichen zur Supercopa de España nach Saudi-Arabien, wo dann im Halbfinale auch der Stadtrivale Atlético bezwungen wurde. Ein Finaltriumph über den FC Barcelona, gegen den die Königlichen nicht nur in der Vorsaison in allen drei heimischen Wettbewerben den Kürzeren zogen, sondern dem sie auch in der laufenden Spielzeit tabellarisch seit Wochen hinterherrennen, wäre für den zwischendurch enorm angeknockten Übungsleiter der vorläufige Befreiungsschlag und für seine Mannschaft ein Motivationsschub für den Rest der Saison gewesen.
Doch stattdessen steht man in der Hauptstadt nun wieder vor schwierigen Wochen, was in erster Linie für den Cheftrainer gilt. Wie schon nach dem gewonnenen Liga-Clásico im Oktober, als man mit fünf Punkten Vorsprung auf Barcelona an der Tabellenspitze stand, um diesen innerhalb weniger Wochen nicht nur zu verspielen, sondern inzwischen sogar einem Vier-Punkte-Rückstand hinterherzulaufen, verpasste es Alonsos Team erneut, eine gute Phase auszunutzen und das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Dabei hatten das Team der Blancos, vor allem aber der Trainer selbst im Final-Clásico das Glück nicht wirklich auf ihrer Seite.
Du möchtest Artikel direkt lesen?
Melde dich an unter steady.de und wähle zwischen Status Bronze, Silber oder Gold, für das maximale REAL TOTAL-Erlebnis! Jetzt monatlich ab:

Du möchtest Artikel direkt lesen?
Community-Beiträge