
Real Madrid befördert Arbeloa
MADRID. Sein Name geisterte schon seit mehreren Wochen herum, als es um einen potentiellen Wechsel an der Seitenlinie ging. Und jetzt ist es tatsächlich passiert: Álvaro Arbeloa übernimmt den Posten von Xabi Alonso als Trainer der Profis von Real Madrid! Der Verein hat am Montagabend mitgeteilt, man hätte sich mit Alonso einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt. Gleichzeitig wurde über die Arbeloa-Beförderung informiert.
Der 42-Jährige steigt nach nur einer Halbsaison in der zweiten jetzt in die erste Mannschaft auf – und wird keine 24 Stunden nach der Veränderung über seine neue Herausforderung sprechen. Eine gesonderte Arbeloa-Präsentation gibt es aus Termingründen im engen Spielplan offenbar nicht, dafür steht am Dienstag im Vorfeld des Copa-del-Rey-Achtelfinals (Mittwoch, 21 Uhr) seine erste Pressekonferenz als Nachfolger seines guten Freundes an.
Comunicado Oficial: Álvaro Arbeloa.
— Real Madrid C.F. (@realmadrid) January 12, 2026
PK am Dienstag gegen 13 Uhr
Für 11 Uhr ist das Abschlusstraining vor dem Duell – zugleich die einzige Einheit nach der Rückkehr von der Supercopa de España in Saudi-Arabien – angesetzt, anschließend findet gegen 13 Uhr die obligatorische Medienrunde statt. Eine Medienrunde, in der es kaum oder gar nicht um den spanischen Pokal gehen wird, sondern allein um den plötzlichen Paukenschlag.
Der Vereinsmitteilung lässt sich nicht entnehmen, dass es sich bei Arbeloa um eine Interimslösung handelt. Heißt also: Der frühere Rechtsverteidiger soll wohl mindestens bis zum Ende der Saison das Zepter schwingen, wenn nicht sogar noch länger – je nach Titelausbeute. Wie lange sein Vertrag läuft, ist unbekannt.
Arbeloa setzte in Castilla auf 4-3-3 oder 4-2-3-1
Nach seinem Karriereende im Sommer 2017 ist Arbeloa seit Sommer 2020 bei Real als Trainer beschäftigt. Er betreute die U14 (2020/21), die U16 (2021/22) und von Mitte 2022 bis Mitte 2025 die U19, mit der er 2022/23 Historisches vollbrachte und neben dem Jugend-Pokal auch die regionale und die nationale Meisterschaft gewann. Im vergangenen Saison trat er dann die Nachfolge von Raúl in der Castilla an, die er in der ersten Gruppe der dritten Liga Spaniens als Tabellenvierter (zehn Siege, ein Unentschieden, acht Niederlagen) übergibt. In der zweiten Mannschaft ließ er primär in einem 4-3-3 oder 4-2-3-1 spielen.
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