Um 18:11 Uhr wurde die Fußballwelt schockiert, da teilte Real Madrid die Trennung „im gegenseitigen Einvernehmen“ mit Xabi Alonso mit. Und was passierte danach, abgesehen von Álvaro Arbeloas Beförderung? Eigentlich nicht viel, so ließen Reaktionen von Offiziellen, wie Spieler oder Alonso selbst auf sich warten. Bis circa 20:25 Uhr, da hat sich der erste Spieler zum scheidenden Trainer geäußert: Kylian Mbappé.

„Es war kurz, aber es war ein Vergnügen für dich zu spielen und von dir zu lernen. Danke, dass du mir von Tag eins das Vertrauen gegeben hast. Ich werde dich als Trainer in Erinnerung halten mit klaren Ideen und der viel über Fußball weiß. Viel Glück für dein nächstes Kapitel“, schreibt der 27-jährige Franzose in einer Instagram-Story. Weitere Reaktionen stehen noch aus, speziell aus dem vermeintlichen Pro-Xabi-Lager, dem neben Mbappé angeblich auch Spieler wie Jude Bellingham, Arda Güler, Aurélien Tchouaméni und Thibaut Courtois sowie Neuzugänge wie Álvaro Carreras und Dean Huijsen angehört haben sollen. Güler folgte gegen 20:35 Uhr mit einem Instagram-Post: „Mr. Xabi Alonso, Danke, dass Sie vom ersten Tag an an mich geglaubt und mir vertraut haben. Jedes Gespräch, jedes Detail, jede Forderung hat mein Spiel geprägt und mich auf ein höheres Niveau gebracht. Ich bin Ihnen wirklich dankbar für alles, was Sie zu meiner Entwicklung beigetragen haben. Ihr Vertrauen in mich hat mich zu einem besseren Spieler gemacht. Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern viel Erfolg für die Zukunft. Ihr Einfluss wird immer bei mir bleiben.“
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Kurz danach schrieb auch Tchouaméni in einer Instagram-Story: „Danke für alles! Es war ein Vergnügen von einem der besten Trainer aller Zeiten zu lernen. Alles Gute für deinen weiteren Weg!“ Anschließend folgte Huijsen:„Danke Mister für all das Erlebte! Ich wünsche dir nur das Beste für die Zukunft!“ Auch vermeintlich „neutrale“ Spieler wie Andriy Lunin und Dani Ceballos verabschiedeten den 44-jährigen Basken, ebenso folgen noch Courtois und Raúl Asencio gegen 21:20 Uhr.
Der Rest – speziell aus dem angeblichen Anti-Alonso-Lager – schweigt bisher noch, auch hier wird die Überraschung groß sein, zumal Alonso schlussendlich wohl selbst um einen Abschied gebeten haben soll intern, denn trotz der laut Mbappé „klaren Ideen“ sah Alonso wohl kein Weiterkommen mehr, zu groß scheinen die Hürden im Klub zu sein beziehungsweise sowohl Spieler als auch Vorstandsmitglieder mehr Macht zu haben als der Trainer selbst.

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