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Ein Lichtblick und zahlreiche Baustellen: Erkenntnisse zu Reals Jahresausklang

GreenVertical

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8. März 2022
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Real Madrid rettet sich mit einem 2:0-Erfolg über den FC Sevilla in die kurze Weihnachtspause und kann sich zumindest ergebnismäßig ein wenig rehabilitieren. Die spielerische Darbietung der Königlichen lässt jedoch abermals deutlich zu wünschen übrig und offenbart zahlreiche Baustellen, der wiedererstarkte Rodrygo sorgt immerhin für einen Lichtblick. REAL TOTAL liefert X Erkenntnisse zum Jahresausklang der Blancos.


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Zum Jahresabschluss fällt mein Fazit leider ernüchternd aus: Diese Mannschaft hat es bislang nicht geschafft, wirklich als Team zusammenzufinden. Die Ankunft von Mbappé hat die Rangordnung innerhalb der Mannschaft spürbar durcheinandergebracht – insbesondere in Bezug auf Vinícius. Trotz allem war Mbappé in diesem Jahr der mit Abstand überragende Spieler.

Das Duo Mbappé/Vinícius funktioniert in dieser Form einfach nicht. Vinícius fehlt es zunehmend an Spielintelligenz, zudem bringt er viel Unruhe ins Spiel. Wenn dann auch noch seine größte Stärke – das Dribbling – kaum noch effektiv ist, muss man sich ernsthaft Gedanken machen, ob ein Verkauf nicht sinnvoll wäre. Stattdessen könnte ein klassischer Neuner helfen, der sich klar unterordnet und konsequent den Strafraum besetzt. Haaland wäre natürlich ein Traum, aber auch Spieler wie Guirassy, Vlahović, Osimhen, Marcus Thuram oder Mateta wären passende Profile.

Seit dem Clásico wirkt es zudem so, als traue sich Xabi Alonso nicht mehr, Vinícius auf die Bank zu setzen oder auszuwechseln. Genau hier droht jedoch ein Autoritätsverlust, der sich schnell auf das gesamte Team überträgt.

Auch im Mittelfeld fehlt es an einem klassischen, ordnenden Spieler. Typen wie Fabián Ruiz, Aleix García oder Angelo Stiller würden der Mannschaft spürbar mehr Stabilität geben. Gleiches gilt für die linke Abwehrseite: Ein neuer Linksverteidiger wie David Raum, Grimaldo oder Mittelstädt wäre eine klare Verbesserung gegenüber dem dauerhaft verletzten Mendy und dem qualitativ nicht ausreichenden Fran García.

Fazit: Das Team braucht ein gezieltes Umkrempeln, um wieder Balance, eine klare Hierarchie und damit auch Xabis volle Autorität zurückzugewinnen. Der Fußball, den Leverkusen unter ihm gespielt hat, ist klar seine Handschrift – und genau diesen Fußball möchte man auch bei Real Madrid sehen.

Es tut gut, sich das einmal von der Seele zu schreiben.
 
Zum Jahresabschluss fällt mein Fazit leider ernüchternd aus: Diese Mannschaft hat es bislang nicht geschafft, wirklich als Team zusammenzufinden. Die Ankunft von Mbappé hat die Rangordnung innerhalb der Mannschaft spürbar durcheinandergebracht – insbesondere in Bezug auf Vinícius. Trotz allem war Mbappé in diesem Jahr der mit Abstand überragende Spieler.

Das Duo Mbappé/Vinícius funktioniert in dieser Form einfach nicht. Vinícius fehlt es zunehmend an Spielintelligenz, zudem bringt er viel Unruhe ins Spiel. Wenn dann auch noch seine größte Stärke – das Dribbling – kaum noch effektiv ist, muss man sich ernsthaft Gedanken machen, ob ein Verkauf nicht sinnvoll wäre. Stattdessen könnte ein klassischer Neuner helfen, der sich klar unterordnet und konsequent den Strafraum besetzt. Haaland wäre natürlich ein Traum, aber auch Spieler wie Guirassy, Vlahović, Osimhen, Marcus Thuram oder Mateta wären passende Profile.

Seit dem Clásico wirkt es zudem so, als traue sich Xabi Alonso nicht mehr, Vinícius auf die Bank zu setzen oder auszuwechseln. Genau hier droht jedoch ein Autoritätsverlust, der sich schnell auf das gesamte Team überträgt.

Auch im Mittelfeld fehlt es an einem klassischen, ordnenden Spieler. Typen wie Fabián Ruiz, Aleix García oder Angelo Stiller würden der Mannschaft spürbar mehr Stabilität geben. Gleiches gilt für die linke Abwehrseite: Ein neuer Linksverteidiger wie David Raum, Grimaldo oder Mittelstädt wäre eine klare Verbesserung gegenüber dem dauerhaft verletzten Mendy und dem qualitativ nicht ausreichenden Fran García.

Fazit: Das Team braucht ein gezieltes Umkrempeln, um wieder Balance, eine klare Hierarchie und damit auch Xabis volle Autorität zurückzugewinnen. Der Fußball, den Leverkusen unter ihm gespielt hat, ist klar seine Handschrift – und genau diesen Fußball möchte man auch bei Real Madrid sehen.

Es tut gut, sich das einmal von der Seele zu schreiben.
Ein sehr guter Kommentar, genau so empfinde ich es auch!
 
Gute Analyse bis auf die Sache mit Mbappe, klar er hat öfters sehr eigensinnig gespielt und den besser postierten Mannschaftskameraden „übersehen“ sein Kombinationspiel ist auch flöten gegangen als Jude zurück kam. Aber er ist nunmal der Spieler der vieles schultert und uns mehrmals gerettet hat. Daher würde ich das nicht so hoch setzen, da gibt es noch Punkte, warum Fede nicht wie letztes Jahr performed, oder wieso Endrick oder Gonzalo nicht häufiger eingesetzt werden. Und Franco hat auf der RM sehr viel Stabilität ins Spiel gebracht und als einziger Dauerpressing betrieben. Das sind meiner Meinung nach wichtige Aspekte die genannt werden müssten in dem guten Artikel.
 
Einfach zu viele Spiele und zu viele verletzte um ständig in jedem Spiel ein top Pressing zu machen. Rotation hat es auch nicht wirklich gegeben durch Xabi Alonso.
wie soll man rotieren, wenn man keine Spieler hat.

keinen rechten Verteidiger und bei den Innen Verteidigern sieht es auch nicht rosig aus. Carvajal, Alaba und auch bei Trent wußte man, das sie sehr Verletzungsanfällig sind. Warum das man Trent geholt, das weiß nur Perez.

Dann haben wir 7 Stürmer und es spielen 2 immer und die 5 anderen Bohren in der Nase.

Perez hat es einfach verschlafen sich um einen Modric oder Kroos zu kümmern, oder auch das Xabi nicht so darf wie er will, liegt auch an Perez.

Das das mit Mbappe und Vini nicht so funktioniert, war mir klar, nur einer hat die Augen verschlossen.

Xabi war eh nicht erste Wahl von Perez, warum hat man ihn dann geholt?? Man wußte welchen Fussball Xabi spielen will, nur die Spieler wollen nicht.

Man sollte mal richtig sortieren und fertig.
 
Wir schaffen es einfach nicht castilla spieler zu integrieren. Das macht Barca viel besser.
Auch haben wir kein System, das von der Jugend hochgezogen werden kann.
Wir spielen holperfussball und die Zuteilung stimmt nicht.
Noch schlechter als die vergangene Saison.
Wirklich entäuschend....
 
Eine Analyse der ich zustimmen möchte und einige Punkte zu denken geben möchte.
1. Das Team hat bisher, insbesondere unter Ancelotti, von der individuellen Klasse der Mannschaft gelebt. Teamplay war nie im Vordergrund. Heute besteht das Team überwiegend aus Divas. Wer meint etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden. Hier rennt jeder, wenn denn, nur für sich. Wieviele Torchancen vorne alleine aus Eigensinn verbalert werden!

2. Arda Gülers Neue Rolle funktioniert nicht, weil er insbesondere hier die Unterstützung der anderen braucht. Wenn er das Spiel anleiten soll dann muss er viel öfter eingesetzt werden. schaut euch die Spiele an, wie oft er nicht angespielt wird oder die falschen Pässe gespielt werden. Sagte nicht eins Alonso selbst, je öfter Arda den Ball bekommt umso besser wird er ! Arda ist der Einzige Team Player, der andere einsetzt! Die anderen versuchen selbst zu glänzen. Wenn keiner in die freien Räume rennt wie soll Arda steckpässe spielen? schaut euch an wie oft Arda los läuft und er den Ball nicht bekommt?!
Arda ist nicht das Problem, aber auch nicht allein die Lösung! Der Junge ist gerade mal 20. Er bleibt im Schatten der anderen weil er nicht der laute Typ ist , leider!

3. Bellingham nimmt u.a.mit seinem Ego sehr viel Raum ein, so das andere nicht glänzen können . Mit seiner Rückkehr ging es Berg ab. Die Chemie zwischen Mbappe und Arda, ist einfach ideal, da Arda wie kein anderer, ihn einzusetzen weiss. Warum zerstört man dieses. Allein gestern gab es 2 zuspiele, wo Mpappe 2 Tore hätte machen können.
Bellingham sollte mit Arda die Rolle tauschen. Aber das wird mit seinem ego und mit seinem Vater nicht möglich. Körpersprache sagt viel aus. Arme auf , Brust raus ! Er ist der Größe.
Er ist ein sehr sehr guter Spieler. Er wäre Obere Weltklasse wäre er ein Teamplayer!

4. Die Verteidigung ist dezimiert. Dieses wird offensichtlich, insbesondere wenn im Mittelfeld nicht gepresst wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun Vini wurde ausgepfiffen von den eigenen Fans. Daraufhin hat er alles rausgenommen bei insta und ein Foto von sich im Brasiliendress als PB genommen. Die Vini Out Rufe sind wieder sehr laut geworden. Absolut 0% selbstreflektion der Clown. Wir müssen Probleme Lösen und auch wenn Vini in Form spielerisch Weltklasse ist (was aber seit dem Ballon'dor nie mehr der Fall war) würde ich ihn extrem gerne spätestens im Sommer verkaufen. Schön mit dem Geld einen Stiller oder ähnlichen Spieler holen. Mbappe soll die 7 nehmen und endlich LF Stammspieler sein. Rodrygo soll mit Mastantuono und Mbappe je nach Form rotieren. Dann ist auch endlich Platz für einen richtigen 9er. Jenachdem wieviel Geld man aus Vini rauspresst kann man neben Stiller noch einen 9er oder einen der ablösefreien IVs konate, upa usw. finanzieren. Damit sind klar nicht alle Probleme gelöst, aber ein etwas harmonischeres besseres Team wäre es schonmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun Vini wurde ausgepfiffen von den eigenen Fans. Daraufhin hat er alles rausgenommen bei insta und ein Foto von sich im Brasiliendress als PB genommen. Die Vini Out Rufe sind wieder sehr laut geworden. Absolut 0% selbstreflektion der Clown. Wir müssen Probleme Lösen und auch wenn Vini in Form spielerisch Weltklasse ist (was aber seit dem Ballon'dor nie mehr der Fall war) würde ich ihn extrem gerne spätestens im Sommer verkaufen. Schön mit dem Geld einen Stiller oder ähnlichen Spieler holen. Mbappe soll die 7 nehmen und endlich LF Stammspieler sein. Rodrygo soll mit Mastantuono und Mbappe je nach Form rotieren. Dann ist auch endlich Platz für einen richtigen 9er. Jenachdem wieviel Geld man aus Vini rauspresst kann man neben Stiller noch einen 9er oder einen der ablösefreien IVs konate, upa usw. finanzieren. Damit sind klar nicht alle Probleme gelöst, aber ein etwas harmlonischeres besseres Team wäre es schonmal.
Finde das auspfeiffen nicht in Ordnung aber klar ist man muss sich trennen.
Seit der Ballon Geschichte ist er ein anderer.
Die Probleme lösen wird das aber nicht, im Moment hat Courtois topform, der Rest performt nicht oder ist verletzt.
Xabi hat keinen Zugriff mehr, die Spieler machen was Sie wollen.
Keine Guten Aussichten fürs neue Jahr.
 
Finde das auspfeiffen nicht in Ordnung aber klar ist man muss sich trennen.
Seit der Ballon Geschichte ist er ein anderer.
Die Probleme lösen wird das aber nicht, im Moment hat Courtois topform, der Rest performt nicht oder ist verletzt.
Xabi hat keinen Zugriff mehr, die Spieler machen was Sie wollen.
Keine Guten Aussichten fürs neue Jahr.
Die Pfiffe kann er verkraften, hat schliesslich seine Gründe. Das zahlende Publikum gibt viel Geld aus für ein Ticket und sieht grässlichen Fussball. Vini bekommt Millionen an Euros und dann soll er auch alles geben für den Verein und die zahlenden Fans! Aber betrifft nicht nur Vini.
Wieso löst das nicht die Probleme? Wie erwähnt wäre nicht direkt alles perfekt, aber doch einige Probleme weniger wie z.B.

- Weniger Divas/Egos (ansehen des Clubs)
- Mehr Tore da Mbappe LF gleich viel Tore machen kann + dazu noch 9er Tore dazu kämen
- Einen Teamplayer mehr und eine Diva weniger ist immer gut
- Geld für einen Top IV der dringend benötigt wird
- Geld für einen Stiller oder anderen Kroosähnlichen Spieler

Verteidgung besser, Mittelfeld besser und sogar Angriff besser. Nicht perfekt, aber besser.
 
Wenn man die aktuelle Situation von Real Madrid verstehen will, muss man zwangsläufig den direkten Vergleich mit dem FC Barcelona ziehen. Und nein – es liegt nicht an der individuellen Klasse. Die ist bei beiden Teams auf Weltklasse-Niveau. Der Unterschied liegt einzig und allein in der Art, wie Fußball gedacht und gelebt wird.
Bei Barcelona sieht man ein Kollektiv. Der Ball rollt, das Spiel ist strukturiert, die Mannschaft steht diszipliniert, jeder kennt die Laufwege des anderen. Selbst ein 17-Jähriger wie Lamine Yamal weiß genau, welchen Stellenwert er hat, welche Aufgabe er erfüllt – und er erfüllt sie. Nicht, weil er der Größte ist, sondern weil er Teil eines Systems ist.
Bei Real Madrid hingegen erstickt das Spiel am individuellen Egoismus.
Ein Mbappé, der über Elfmeter und Rekordjagden definiert wird.
Ein Bellingham, der glaubt, sich allein über seinen Namen beweisen zu müssen.
Ein Vinícius, der lieber Lambada an der Eckfahne tanzt, als einmal den einfachen Ball in die Mitte oder sogar nach hinten zu spielen.
Sobald bestimmte Spieler bei Real den Ball bekommen, denken sie nicht mehr an das Spiel – sie denken nur noch daran, wie sie selbst das Tor schießen. Das sind keine Fußballer mehr. Das sind Matadore. Jeder für sich, keiner für die Mannschaft.
Der einzige Spieler, der konsequent mannschaftsdienlich spielt, ist Arda Güler – und das fast schon übertrieben. Manchmal würde man sich wünschen, er wäre egoistischer. Wie oft stand er freistehend im Strafraum, mit zwei starken Füßen, insbesondere dem linken – und wurde konsequent ignoriert? Zu oft. Und nein, das ist kein Zufall.
Wenn man beide Teams vergleicht, sieht man bei Real sofort: Sobald drei, vier bestimmte Spieler den Ball haben, ist das Kombinationsspiel tot. Jeder spielt für sich. Das wirkt nicht wie eine Mannschaft, sondern wie eine Boygroup, in der jeder versucht, seinen Marktwert hochzuhalten und den eigenen Stolz zu polieren.
Und jetzt kommt der vielleicht entlarvendste Punkt von allen:
Bei Barcelona kann ein Lamine Yamal mit 17 oder 18 Jahren Kapitän werden.
Bei Real Madrid bekommt Arda Güler nicht einmal die Rückennummer 10.
Und wer das für eine Nebensache hält, versteht Fußball nicht. Rückennummern sind Symbolik. Psychologie. Verantwortung. Aussage.
Der eine Klub sagt: Du bist wichtig.
Der andere sagt: Bleib leise, spiel quer, und störe die Hierarchie nicht.
Damit kommen wir zum Trainer. Xabi Alonso hat aktuell nicht die Durchsetzungskraft, sich gegen diese Ansammlung an Egos zu stellen. Er könnte klar sagen:
„Der Junge ist 20. Er ist unser Spielmacher. Er spielt die Zehn.“
Stattdessen wird aus ihm ein Libero in der Abwehr gemacht. Genau dort soll dann plötzlich die angeblich fehlende Physis das Problem sein.
Dieses Argument ist lächerlich. Auch Luka Modrić wurde nie über Körperlichkeit definiert – und war trotzdem Weltklasse. Fußball ist kein Kraftsport, sondern ein Denkspiel.
Ein bezeichnendes Beispiel: Als Vinícius es ausnahmsweise schaffte, den Ball in die Mitte auf García zu legen, sprach kaum jemand darüber, dass dieser Angriff mit einem 40-Meter-Pass mit dem linken Fuß aus der eigenen Hälfte von Güler eingeleitet wurde. Das ist Fußball. Der Rest des Tores ist Routine – und bei diesen Gehältern schlicht Pflicht.
Und genau deshalb funktioniert Barcelona mit jungen Spielern – und Real Madrid nicht. Junge Spieler brauchen Vertrauen, Verantwortung und den Kick, wichtig zu sein. Wenn du sie klein hältst, laufen sie mit hängendem Kopf über den Platz. Ohne Mut. Ohne Wirkung.
Real Madrid stirbt nicht an fehlender Qualität.
Real Madrid stirbt an Egoismus, an falschen Hierarchien und an einem Klub, der lieber Namen verwaltet, als Fußball zu spielen.
Punkt.
 
Ich halte es mit RealMario

Rodrygo war einfach der Einäugige unter den Blinden..

Wenn das für Real Madrid reichen soll, dann gute Nacht :D

Boah :‘D
 
Ich gehe stark davon aus das sich nichts im Winter tut und man bis zum Ende der Saison noch einige blamable Spiele zeigen wird. Ob das dann irgendwie zum Nachdenken über den Kader anregt vermag ich mir gerade nicht vorstellen.
 
wie soll man rotieren, wenn man keine Spieler hat.

keinen rechten Verteidiger und bei den Innen Verteidigern sieht es auch nicht rosig aus. Carvajal, Alaba und auch bei Trent wußte man, das sie sehr Verletzungsanfällig sind. Warum das man Trent geholt, das weiß nur Perez.

Dann haben wir 7 Stürmer und es spielen 2 immer und die 5 anderen Bohren in der Nase.

Perez hat es einfach verschlafen sich um einen Modric oder Kroos zu kümmern, oder auch das Xabi nicht so darf wie er will, liegt auch an Perez.

Das das mit Mbappe und Vini nicht so funktioniert, war mir klar, nur einer hat die Augen verschlossen.

Xabi war eh nicht erste Wahl von Perez, warum hat man ihn dann geholt?? Man wußte welchen Fussball Xabi spielen will, nur die Spieler wollen nicht.

Man sollte mal richtig sortieren und fertig.
Damit ist ein Brahim, Endrick, Garcia, Ceballos, Fran und sonst noch wer gemeint, die absolut sehr wenig Minuten bekommen haben. Sogar Rodrygo kann man nennen. Mbappe hat glaube ich alle Spiele gemacht bis auf gegen City weil er Verletzt war. Man kann nicht alle 3 Tage mit Reisen ect. volles Pressing machen. Dafür muss man eben Rotieren. Der Kader ist natürlich nicht top mit Spielern wie Alaba, aber den kriegst du nicht los. Dazu haben wir wichtige Spieler verloren wie Kroos und Modrić, Benzema und und.. plus haben wir keinen richtig Captain der das Maul richtig aufmachen kann und das Sagen hat.
 
Lieber Herr Frei,
lassen Sie doch in Zukunft Ihre Artikel von einer KI korrekturlesen. Kostet nichts und wird das Lesen für uns angenehmer machen. Ich hatte ziemlich große Lust auf diesen Artikel und auch inhaltlich finde ich diesen gut. Aber die vielen kleinen Fehler erschweren das Lesen.
 
Wenn man die aktuelle Situation von Real Madrid verstehen will, muss man zwangsläufig den direkten Vergleich mit dem FC Barcelona ziehen. Und nein – es liegt nicht an der individuellen Klasse. Die ist bei beiden Teams auf Weltklasse-Niveau. Der Unterschied liegt einzig und allein in der Art, wie Fußball gedacht und gelebt wird.
Bei Barcelona sieht man ein Kollektiv. Der Ball rollt, das Spiel ist strukturiert, die Mannschaft steht diszipliniert, jeder kennt die Laufwege des anderen. Selbst ein 17-Jähriger wie Lamine Yamal weiß genau, welchen Stellenwert er hat, welche Aufgabe er erfüllt – und er erfüllt sie. Nicht, weil er der Größte ist, sondern weil er Teil eines Systems ist.
Bei Real Madrid hingegen erstickt das Spiel am individuellen Egoismus.
Ein Mbappé, der über Elfmeter und Rekordjagden definiert wird.
Ein Bellingham, der glaubt, sich allein über seinen Namen beweisen zu müssen.
Ein Vinícius, der lieber Lambada an der Eckfahne tanzt, als einmal den einfachen Ball in die Mitte oder sogar nach hinten zu spielen.
Sobald bestimmte Spieler bei Real den Ball bekommen, denken sie nicht mehr an das Spiel – sie denken nur noch daran, wie sie selbst das Tor schießen. Das sind keine Fußballer mehr. Das sind Matadore. Jeder für sich, keiner für die Mannschaft.
Der einzige Spieler, der konsequent mannschaftsdienlich spielt, ist Arda Güler – und das fast schon übertrieben. Manchmal würde man sich wünschen, er wäre egoistischer. Wie oft stand er freistehend im Strafraum, mit zwei starken Füßen, insbesondere dem linken – und wurde konsequent ignoriert? Zu oft. Und nein, das ist kein Zufall.
Wenn man beide Teams vergleicht, sieht man bei Real sofort: Sobald drei, vier bestimmte Spieler den Ball haben, ist das Kombinationsspiel tot. Jeder spielt für sich. Das wirkt nicht wie eine Mannschaft, sondern wie eine Boygroup, in der jeder versucht, seinen Marktwert hochzuhalten und den eigenen Stolz zu polieren.
Und jetzt kommt der vielleicht entlarvendste Punkt von allen:
Bei Barcelona kann ein Lamine Yamal mit 17 oder 18 Jahren Kapitän werden.
Bei Real Madrid bekommt Arda Güler nicht einmal die Rückennummer 10.
Und wer das für eine Nebensache hält, versteht Fußball nicht. Rückennummern sind Symbolik. Psychologie. Verantwortung. Aussage.
Der eine Klub sagt: Du bist wichtig.
Der andere sagt: Bleib leise, spiel quer, und störe die Hierarchie nicht.
Damit kommen wir zum Trainer. Xabi Alonso hat aktuell nicht die Durchsetzungskraft, sich gegen diese Ansammlung an Egos zu stellen. Er könnte klar sagen:
„Der Junge ist 20. Er ist unser Spielmacher. Er spielt die Zehn.“
Stattdessen wird aus ihm ein Libero in der Abwehr gemacht. Genau dort soll dann plötzlich die angeblich fehlende Physis das Problem sein.
Dieses Argument ist lächerlich. Auch Luka Modrić wurde nie über Körperlichkeit definiert – und war trotzdem Weltklasse. Fußball ist kein Kraftsport, sondern ein Denkspiel.
Ein bezeichnendes Beispiel: Als Vinícius es ausnahmsweise schaffte, den Ball in die Mitte auf García zu legen, sprach kaum jemand darüber, dass dieser Angriff mit einem 40-Meter-Pass mit dem linken Fuß aus der eigenen Hälfte von Güler eingeleitet wurde. Das ist Fußball. Der Rest des Tores ist Routine – und bei diesen Gehältern schlicht Pflicht.
Und genau deshalb funktioniert Barcelona mit jungen Spielern – und Real Madrid nicht. Junge Spieler brauchen Vertrauen, Verantwortung und den Kick, wichtig zu sein. Wenn du sie klein hältst, laufen sie mit hängendem Kopf über den Platz. Ohne Mut. Ohne Wirkung.
Real Madrid stirbt nicht an fehlender Qualität.
Real Madrid stirbt an Egoismus, an falschen Hierarchien und an einem Klub, der lieber Namen verwaltet, als Fußball zu spielen.
Punkt.

Kann viele deinerPunkte nachvollziehen. Dennoch: Modric Prime war einer der zweikampfstärksten Mittelfeldspieler der Welt. Der hat das box to box Spiel gespielt, als noch keiner wusste, was das ist. Seine Arbeitsrate war enorm hoch und er gewann unheimlich viele Zweikämpfe.
 
Vini hat auf die Pfiffe im Stadion von unseren Fans, sich so sehr angegriffen gefühlt, dass er sein Bild in den Social Media gewechselt hat zu einem mit Brasilien Trikot. Und ebenso demonstrativ nach Dubai geflogen ist. Ich weiß nicht, er entfernt sich immer mehr von unseren Werten. Anstatt zu sagen, hört zu Leute, im nächsten Spiel renne ich mir für euch die Lunge raus. Kommt so eine Reaktion. Quasi wir sind dran schuld an seiner glanzlosen Leistung. Finde es traurig!
 
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