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14. Spieltag La Liga: Girona CF vs. Real Madrid

ich glaub dass vini und mbappe eines der besten offensivduos überhaupt sein kann. aber es fehlt halt genau wie du sagst an der qualität im mittelfeld und ich denke auch dass zumindest im 4-3-3 man ein gegengewicht zu vini braucht, nen rechten winger der 1. breite geben kann und 2. selbst torgefährlich ist, nicht wie rodrygo alle 100 spiele ein tor. :D

Dachte ich am Anfang auch, aber je mehr ich jetzt wieder andere Topmannschaften sehe, desto mehr zweifle ich daran.

Wir sind im letzten Drittel einfach viel zu limitiert, weil wir - neben den ganzen taktischen Defiziten - Flanken, egal ob von der Grundlinie oder aus dem Halbfeld, komplett aus unserem Repertoire genommen haben. Wir sind schlichtweg viel zu ausrechenbar in der Offensive.

Wir können den Ball links zu Vini spielen und das war’s. Und es ist ja nicht so, dass Vini dann brutal vielseitig agiert. Der kommt ja auch immer nur über Dribblings und Einzelaktionen. Klar ist er darin überragend gut, aber Dinge wie Hinterlaufen, mal nen Doppelpass spielen oder selbst mal einen Laufweg anbieten kommt auf der linken Seite ja auch nicht vor.

Wenn Vini von vier Mann attackiert wird, gibt’s bei uns ja trotzdem keine Anspielstation in der Offensive.

Und rechts sind wir halt tot.
 
Dummes Gelaber nach dem Piräus Spiel halt, nichts dahinter. War sehr naiv zu glauben ein 4:3 gegen Piräus habe irgendeine positiven Aussagewert.
Piräus war ein Offenbarungseid. Die Abwehr ein einziger Chaosclub und das Mittelfeld nicht vorhanden. Einzig die offensive Lebensversicherung hat geholfen. Piräus wie auch heute Girona musst du eigentlich mit 4:0 abfertigen. Was machen wir aber? Aufbaugegner...Alter Falter. Allen trotzdem eine gute Nacht. Und die Hoffnung nicht verlieren. Vielleicht bringt uns ja der Weihnachtsmann etwas schönes... :crazy:
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher waren die meisten Top Fügel LF und wir hatten mit CR7 den besten! Heutzutage scheint RF in Mode zu sein und wir haben gar keinen :D
 
Die besinnliche Leidenszeit ist für mich somit offiziell eingeläutet. Klar, es kommt erst der Dezember, aber entgegen einem Lichtblick ist vielmehr ein Rückschritt erkennbar. Punktuell und nach Platzierung sieht es (noch) nicht drastisch aus und verbleibt noch im Rahmen des vertretbaren, aber die Art und Weise sprengt zunehmends diesen Rahmen. Es wirkt als eine (erfolglose) Testphase auf Kosten des Erfolgs und meiner Sympathie. Einen 5 Punkte Vorsprung SO (!!!!) zu verspielen enteignet sich jeglicher Rechtfertigung…
 
Dachte ich am Anfang auch, aber je mehr ich jetzt wieder andere Topmannschaften sehe, desto mehr zweifle ich daran.

Wir sind im letzten Drittel einfach viel zu limitiert, weil wir - neben den ganzen taktischen Defiziten - Flanken, egal ob von der Grundlinie oder aus dem Halbfeld, komplett aus unserem Repertoire genommen haben. Wir sind schlichtweg viel zu ausrechenbar in der Offensive.

Wir können den Ball links zu Vini spielen und das war’s. Und es ist ja nicht so, dass Vini dann brutal vielseitig agiert. Der kommt ja auch immer nur über Dribblings und Einzelaktionen. Klar ist er darin überragend gut, aber Dinge wie Hinterlaufen, mal nen Doppelpass spielen oder selbst mal einen Laufweg anbieten kommt auf der linken Seite ja auch nicht vor.

Wenn Vini von vier Mann attackiert wird, gibt’s bei uns ja trotzdem keine Anspielstation in der Offensive.

Und rechts sind wir halt tot.
ein mann kann halt nen riesenunterschied machen im fußball. ob du rechts nen richtigen threat hast oder nen spieler der so torgefährlich ist wie rodrygo oder mastantuono. klar kannst du vini mit 4 mann containen, aber dann muss halt von den anderen spielern was kommen. wir spielen 11 gegen 11 und wenn da keine lücken entstehen wenn spieler gedoppelt oder gar getripelt werden, dann sind unsere spieler selbst daran schuld bzw der trainer.
 
Die besinnliche Leidenszeit ist für mich somit offiziell eingeläutet. Klar, es kommt erst der Dezember, aber entgegen einem Lichtblick ist vielmehr ein Rückschritt erkennbar. Punktuell und nach Platzierung sieht es (noch) nicht drastisch aus und verbleibt noch im Rahmen des vertretbaren, aber die Art und Weise sprengt zunehmends diesen Rahmen. Es wirkt als eine (erfolglose) Testphase auf Kosten des Erfolgs und meiner Sympathie. Einen 5 Punkte Vorsprung SO (!!!!) zu verspielen enteignet sich jeglicher Rechtfertigung…
Das klingt wie rohe Weihnachten statt frohe Weihnachten... :eek:
 
Alonso will Guardiola und Ancelotti gleichzeitig sein. Macht Sinn, da er unter beiden trainiert hat. Leider bisher ohne Erfolg…
 
Das will ich nicht so Recht glauben, um ehrlich zu sein. Er macht leider wenig richtig, rotiert viel zu viel, wechselt komisch, hat offensichtlich keine gute Bindung zum Team aufgebaut, ignoriert einige Spieler konsequent (obwohl andere keine Leistung bringen), wirkt irgendwie verursicht und strahlt keine große Aura oder Siegermentalität an der Seitenlinie aus.
In der Defensive musste Alonso notgedrungen zuletzt viel rotieren. Verletzungen, Sperren etc. haben es sicher verhindert, dass sich da was Eindeutiges herausspielt. Carreras musste er m.E. heute mal rausrotieren, der hat als einer der Wenigen fast alles gespielt.
Mit Letzterem hast du recht. Alonso hat definitiv Probleme in der Bindung zur Mannschaft, das kann man spüren und da brauch ich auch kein anderslautendes PR-Gefasel unserer Spieler vonwegen "alles super hier". Ne, da ist sicher nicht alles super... Und ja, ich vermisse auch die Selbstsicherheit und die "Cojones" von Alonso, hier wirklich seine Ideen durchzuziehen. Aber, wie gesagt, es dürfte wirklich mit diesen Spielern nicht möglich sein. Real Madrid ist halt in der Hinsicht ein anderes Blatt wie Real Sociedad oder auch Bayer Leverkusen.
Es gibt mit Sicherheit Trainer in Europa, die hier mehr herausholen würden (z.B. Arteta). Aber das müssen nicht einmal große Namen sein. Ich muss gestehen, dass ich etwas konsterniert bin, über das, was ich seit dem Classico sehe. Ich hatte zwar gewisse Zweifel bei Alonso, aber er hat es wirklich geschafft, mir jegliche Vorfreude vor unseren Spielen zu nehmen. Von einem Ex-Spieler erwarte ich hier einfach mehr Passion. Bei Leverkusen hat er super Ansätze gezeigt, aber das hier wirkt so, als wären Real und der Kader mind. 1-2 Nummern zu groß zu ihn. Mir tut das echt weh zu sehen, wie man schon wieder hinter dem Pleite-Verein steht. Alonso muss einfach all in gehen, ein System finden und konsequent nach Leistung aufstellen, um es sich, dem Team und Perez zu beweisen, wenn er hier überleben will. Sonst wird die Luft schnell dünn.
Glaubst du das wirklich? Gerade Arteta, der selbst 5 Jahre gebraucht hat, um bei Arsenal richtig ins Rollen zu kommen? Ich bin da leider skeptisch und anderer Ansicht. Du kannst als Trainer hier offensichtlich nicht mit einer "Pressing-Spielidee" ankommen. Das nehmen diese Männer nicht an. Also musst du es über die Motivationsschiene machen und die Spieler richtig auf- und füreinander einschwören. Und das kannst du wiederum nur, wenn dir die Spieler aus der Hand fressen, volles Vertrauen in dich haben, dich quasi vergöttern und alles für dich geben wollen. Da gibt es aber nicht viele Modelle: entweder das Vater-Modell (siehe Ancelotti) oder das "godmode"-Vorbild (siehe Zidane oder rein auf das Trainerwesen bezogen Prime-Mourinho).
Arteta hätte hier, meine Vermutung, genau dieselben Probleme wie Alonso. Die "harten Jungs" wie Tuchel und Conte würde die Mannschaft blind sterben lassen, sodass sie schon vor Weihnachten gefeuert würden, wobei danach die Männer plötzlich "befreit" aufspielen und wieder Ergebnisse einfahren. Der Einzige, der mir momentan als plausibler, weil auf diese Mannschaft positiv und produktiv einwirkender "Motivationstrainer" in den Sinn käme, wäre tatsächlich Klopp. Aber auch der hat (von einigen Fans unbemerkt) sehr spezifische Vorgaben taktischer Natur eingefordert...

Wo ich wieder bei dir bin, ist die Diagnose, dass Real Madrid vielleicht für Xabi doch noch 1-2 Nummern zu groß ist. Ich hatte bei seinem Auftakt hier absolut das Gefühl, dass er für die Sache brennt und wirklich neue Elemente einbringen will. Nur leider hat die Realität (manche sagen auch: die "Politik") bei Real Madrid zugeschlagen. Von Xabis Anfangseuphorie ist auch bei ihm selbst nichts mehr spürbar. In den Interviews und wenn man ihn so sieht wirkt er häufig sehr sehr angespannt, teils genervt, teils resigniert und gar frustriert. Man hat nicht das Gefühl, dass er aktuell Freude hat, hier zu arbeiten. Und wie andere schon sagten: RM zu trainieren bedeutet oft 50% "Kabinenmanagement" und nur 50% "reine Fußballlehrerarbeit" auf dem Platz. Erstere 50% scheint Alonso aktuell nicht in seinem Repertoire zu haben. Vielleicht kam diese Station halt einfach doch zu früh. Schade - für beide Seiten!
 
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