Pressekonferenz

Alonso spricht von „populistischen Aussagen“ – und feiert Mendy

Das Siegen soll und muss weitergehen: Nachdem Real Madrid mit dem 4:3 gegen Olympiakos Piräus endlich wieder ein Erfolgserlebnis erzielt hat, steht in LaLiga nun den 14. Spieltag beim FC Girona an. In Pressekonferenz im Vorfeld des nächsten Auswärtsspiels spricht Xabi Alonso unter anderem über einige seiner Profis, darunter Ferland Mendy, den er lobt. Der Trainer äußert sich auch zur Rückendeckung aus dem Team und wird mit Worten von Joan Laporta konfrontiert.

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Xabi Alonso ist mit Real Madrid der Befreiungsschlag gelungen – Foto: REAL TOTAL/Edin Soso

Real Madrid: XABI ALONSO über …

… den 14. Spieltag in der Primera División gegen den FC Girona (Sonntag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Wir wissen, dass wir jetzt auch in der Liga das Gefühl eines Auswärtssieg brauchen. Der Spielplan mit den vielen Auswärtsspielen in Folge ist merkwürdig. Wir brauchen morgen ein großartiges Spiel und einen guten Sieg, um dreifach zu punkten und an der Spitze zu bleiben. Das ist das Ziel. Die Mannschaft ist in einer guten Verfassung, wir gewinnen Spieler zurück.“

… die personelle Lage in der Defensive: „Wir gewinnen (Antonio) Rüdiger und (Éder) Militão zurück, sie werden in den Kader berufen. Bei (Raúl) Asencio müssen wir bis morgen warten. Wir hoffen, dass er auch dabei ist. Dean noch nicht. Auch Franco (Mastantuono) wird in den Kader berufen.“

… die Verfassung von Mastantuono: „Ihm geht es besser. Die Schambeinentzündung erfordert ihre Phasen. Er konnte aber schon zehn Tage ohne Beschwerden trainieren. Bis dahin bist du einer Schambeinentzündung dabei, aber ziemlich eingeschränkt. Er litt etwas darunter, daher entschieden wir uns zu einer Pause. Jetzt trainiert er ohne Beschwerden und Schmerzen.“

… die Anforderungen an Jude Bellingham: „Ich habe eine sehr gute Kommunikation und Beziehung zu Jude. Er ist ein Weltklasse-Spieler, hat aber die Lust, besser zu werden, zu lernen und will mit dem großen Potential, das er hat, effizienter werden. Diese Spieler mag ich. Die Spieler, die die Initiative besitzen, zu kommen und nachzufragen, was wir besser machen können. Er passt in verschiedene Profile, weil er sehr komplett ist. Wir müssen auch erkennen, was um ihn herum passiert.“

… Trent Alexander-Arnold, der sich steigert: „Ich glaube, wir werden einen noch besseren Trent sehen. Es ist zweifellos sehr positiv, dass er nach der Verletzung 90 Minuten gegen Elche und gegen Olympiakos spielen konnte. Wir brauchen ihn, es ist sein erstes Jahr und er ist erst ein paar Monaten da. Diese Eingewöhnung ist normal. Er fühlt sich gut. Wir müssen ihn bei diesem so großen Wechsel für ihn begleiten.“

… den zur Champions League gegen Olympiakos Piräus zurückgekehrten Ferland Mendy: „Sehr gut. Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Es war sein erster Einsatz, seitdem wir hier sind. Ich hatte ihn vorher viel gesehen, ich wusste um seine Qualitäten. Nach einer langen Verletzungspause war er kein Unbekannter, aber wir wussten nicht, inwiefern er mithalten könnte. Er hat es sehr gut gemacht, musste wegen der Umstände mit den Verletzungen die 90 Minuten mitwirken. Er ist ein großartiger Verteidiger, gibt dir viel Stabilität und Sicherheit. Das ist eine sehr, sehr gute Nachricht.“

… das gegen Piräus gute Zusammenspiel zwischen Vinícius Júnior und Kylian Mbappé, basierend auf mehr Kontersituationen: „Sie sind darin sehr gut, aber sie haben auch schon in anderen Spielen sehr gut miteinander harmoniert. Es wird Spiele geben, in denen wir auf tiefe Blöcke treffen, in denen wir angreifen und mehr Geduld zeigen und wir sie im richtigen Moment finden müssen. Dieses Zusammenspiel, diese Qualität merkt man aber auf dem Platz. Zuletzt war das sehr auffällig. Schade, dass Viní kein Tor machen konnte.“

… die Rückendeckung für ihn aus der Mannschaft: „Ich habe immer gespürt, dass die Mannschaft sehr geeint ist, dass uns allen klar ist, was diese Saison das Ziel ist. Wenn wir im April, Mai die Chance auf alle Titel haben wollen, müssen wir im Alltag sehr eng zusammenarbeiten. In guten Zeiten stehen wir zusammen, in schlechten auch. Das passiert in allen Mannschaften. Wir haben eine gute Kommunikation. Trotz aller Geräusche von außen sind wir intern sehr gefestigt.“

… die momentane Phase: „Wir brauchen Kontinuität. Wir hatten sehr gute Phasen in spielerischer Hinsicht, aber uns fehlte ein rundes Spiel, in dem wir diese Kontrolle und Sicherheit spürten, auch die Überzeugung. Aber um diese Kontinuität und Konstanz im Spiel geht es. Vor allem defensiv haben wir uns entwickelt. Ich bin nicht so glücklich mit der einen oder anderen Sache, was wir verbessern können, gerade hinsichtlich der kassierten Tore in den vergangenen Spielen. Aber wir werden es mit Sicherheit besser machen, auch am Ball sind wir in der Phase der Besserung. Das ist der Weg.“

… das zuletzt abgeschwächte Pressing: „Der Ansatz, die Idee ist immer gleich. Wir wollen weiterhin aggressiv agieren, weiterhin Protagonisten sein und intensiv auftreten, wenn es darum geht, den Ball so schnell wie möglich zurückzuerobern.“

… die Barcelonitis, die Joan Laporta Real Madrid vorwirft: „Die populistischen Aussagen kennen wir schon. Wir konzentrieren uns auf uns. Wichtig ist, was auf dem Platz passiert. Wir wollen auf sportliche und verdiente Weise gewinnen, jedes Spiel ist ein Nachweis dafür.“

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von
Filip Knopp

Begleitet den Mythos Real Madrid als Fan seit der Ära der „Galácticos“ und journalistisch bei REAL TOTAL seit Mitte 2011. Erfahrungen auch bei SPORT1 und SPOX, zudem Autor von »111 GRÜNDE, REAL MADRID ZU LIEBEN«.

Kommentare
"das zuletzt abgeschwächte Pressing:„Der Ansatz, die Idee ist immer gleich. Wir wollen weiterhin aggressiv agieren, weiterhin Protagonisten sein und intensiv auftreten, wenn es darum geht, den Ball so schnell wie möglich zurückzuerobern.“

Lüge! Das Pressing ist miserabel!
 
Erst Zidane, dann Ancelotti und jetzt Alonso - was haben die Trainer alle mit Mendy? Er ist einfach viel zu limitiert und 80% der Zeit verletzt, da kann er von mir aus noch so gut trainieren und Einsatz zeigen.
 
Erst Zidane, dann Ancelotti und jetzt Alonso - was haben die Trainer alle mit Mendy? Er ist einfach viel zu limitiert und 80% der Zeit verletzt, da kann er von mir aus noch so gut trainieren und Einsatz zeigen.
Absolut richtig! Mendy ist mehr verletzt als einsatzbereit, sloche Spieler sind ein Alptraum für jeden Verein. Das sind halt die typischen Interviewlügen. Medys Vertrag zu verlängern war einfach nur hohl und jetzt muss man Mendy halt mitschleppen. Carreras/Miguel wäre Top gewesen, jetzt schleppen wir halt Fran und Glasknochenmendy mit. Schon Coentrao damals, er war zwar ein besserer LV als Marcello, aber weil er leider auch ein glasknochen war, spielte Marcello viel öfters. Daher muss die devise sein alle verletzungsanfälligen Spieler loszuwerden, egal wie "legänder" sie sind. Mendy, Ceballos, Carvajal, Rüdiger, Alaba...
 
Absolut richtig! Mendy ist mehr verletzt als einsatzbereit, sloche Spieler sind ein Alptraum für jeden Verein. Das sind halt die typischen Interviewlügen. Medys Vertrag zu verlängern war einfach nur hohl und jetzt muss man Mendy halt mitschleppen. Carreras/Miguel wäre Top gewesen, jetzt schleppen wir halt Fran und Glasknochenmendy mit. Schon Coentrao damals, er war zwar ein besserer LV als Marcello, aber weil er leider auch ein glasknochen war, spielte Marcello viel öfters. Daher muss die devise sein alle verletzungsanfälligen Spieler loszuwerden, egal wie "legänder" sie sind. Mendy, Ceballos, Carvajal, Rüdiger, Alaba...

Coentrao war vielleicht zeitweise vorübergehend besser, insbesondere weil defensiv zuverlässiger. Aber mit Sicherheit nicht insgesamt langfristig der bessere Linksverteidiger als Marcelo.
 
Coentrao war vielleicht zeitweise vorübergehend besser, insbesondere weil defensiv zuverlässiger. Aber mit Sicherheit nicht insgesamt langfristig der bessere Linksverteidiger als Marcelo.
ich finde es wichtiger das ein Verteidiger defensiv stabil ist als offensiv gut. Marcello im alle Ehren, aber wäre Coentrao nicht immer so verletzungsanfällig gewesen dann kann ich mir vorstellen das er leicht besser gewesen wäre.
 

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