Offiziell

Hammer! Xabi Alonso nicht mehr Trainer von Real Madrid

Hammer-Meldung am Montagabend: Xabi Alonso ist nicht länger Trainer von Real Madrid! Álvaro Arbeloa übernimmt - und das offenbar nicht als Interimslösung.

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Xabi Alonso Real Madrid
Xabi Alonsos Trainer-Kapitel bei Real Madrid ist beendet – Foto: Sandra Montanez/Getty Images

Xabi Alonso und Real Madrid trennen sich

MADRID. Das kommt trotz des am Sonntag verlorenen Endspiels bei der Supercopa de España gegen den FC Barcelona (2:3) unerwartet! Real Madrid hat am Montagabend die Trennung von Xabi Alonso verkündet. Demnach hätten sich beide Parteien darauf verständigt, um eine Entlassung handelt es sich also offenbar nicht. Hierzu gibt es jedoch auch gegenteilige Medienberichte, wonach die Entscheidung vom Klub ausgegangen sei.

Dieser teilte mit: „Real Madrid C.F. gibt bekannt, dass in gegenseitigem Einvernehmen zwischen dem Verein und Xabi Alonso beschlossen wurde, seine Tätigkeit als Cheftrainer der ersten Mannschaft zu beenden. Xabi Alonso wird immer die Zuneigung und Bewunderung aller Madrid-Fans genießen, denn er ist eine Legende von Real Madrid und hat die Werte unseres Vereins stets verkörpert. Real Madrid wird immer sein Zuhause bleiben. Unser Verein dankt Xabi Alonso und seinem gesamten Trainerstab für ihren Einsatz und ihre Hingabe in dieser Zeit und wünscht ihnen alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt.“

Arbeloa übernimmt Posten – keine Interimslösung

Wie geht es bei den Königlichen jetzt weiter? Sie informierten zeitgleich darüber, dass mit Álvaro Arbeloa der bisherige Coach der zweiten Mannschaft den Posten übernimmt – und das offenbar nicht interimsweise. Davon ist in der Mitteilung jedenfalls nichts zu lesen. Arbeloa heuerte erst im Sommer in der Castilla an, folgte auf den abgewanderten Raúl. Zuvor hatte der einstige Rechtsverteidiger der Blancos (239 Pflichtspiel-Einsätze zwischen 2009 und 2016) die U19 und seit 2020 noch jüngere Nachwuchsmannschaften im Verein trainiert.

Gut möglich, dass Arbeloa bis zum Ende der laufenden Saison eine Bewährungszeit erhält und die Führung um Präsident Florentino Pérez dann entscheidet, ob der 42-Jährige eine tatsächlich längerfristige Lösung ist oder im Sommer ein namhafter neuer Coach her soll. Wer die Castilla nun wiederum übernimmt, ist noch nicht bekannt.

Nur 34 Pflichtspiele unter Alonso

Real hatte Alonso erst im Juni von Bayer 04 Leverkusen losgeeist. Nach etwas mehr als einem halben Jahr ist es für den früheren Mittelfeldregisseur nun schon gewesen, Mannschaft und Trainer harmonierten nicht wie gewünscht. Die Bilanz des 44-jährigen Basken: 34 Pflichtspiele, 24 Siege, vier Unentschieden, sechs Niederlagen – und kein Titel.

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von
Filip Knopp

Begleitet den Mythos Real Madrid als Fan seit der Ära der „Galácticos“ und journalistisch bei REAL TOTAL seit Mitte 2011. Erfahrungen auch bei SPORT1 und SPOX, zudem Autor von »111 GRÜNDE, REAL MADRID ZU LIEBEN«.

Kommentare
Wie sicher sind wir, dass er nicht selbst gegangen ist?
 
Kommt auch überraschend für mich. Ich frage mich, ob Arbeloa mit dieser Mannschaft mehr erreichen kann. Eine Mannschaft, deren Spielertypen einfach nicht zusammenpassen und sich nicht ergänzen. Dazu die vielen Verletzen. Kein Trainer der Welt hätte viel mehr herausholen können. Schade, man hätte ihm die Chance geben müssen….
 
Alter was ne Chaos Saison.anstatt dem Heilsbringer Alonso ,den sich alle wünschten ,das aus nach 6 Monaten.na das erhöht ja unsere Chancen in allen Wettbewerben .Haben sie einen plan ? Oder war das ne Kurzschlusshandlung ? Arbelo soll es richten…n da sind wir ja mal gespannt.schade schade .da erhofft man sich Saison auf Saison das Ancelotti geht und ein guter neuer Trainer eingesetzt wird ,passiert es dann ,funzt es nicht.erschreckend.Mal sehen ob Arbeloa mit harter Hand agieren darf oder nur Perez verlängerter arm wird
 
Joah... und jetzt? Ich hoffe und bete, dass Arbeloa das kann, woran Ancelotti und Alonso gescheitert sind, eine konkurrenzfähige 11 zu finden, aber bezweifle es einfach... Jetzt hat er halt noch besonderen Druck, für den er eigentlich gar nicht verantwortlich gemacht werden kann. Wenn er jetzt mit den Spielern auch scheitert, ist der Glaube des Madridismos, oder zumindest meiner, an die Mannschaft futsch... Ayayay unser Verein wird an die Wand gefahren..
 

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