Interview

Trotz schwacher Wolfsburg-Saison: Mayoral traut sich Real zu

Wie geht es über den Sommer hinaus mit Borja Mayoral weiter? Nach seinem mehr als enttäuschenden Jahr auf Leihbasis beim VfL Wolfsburg absolviert der Angreifer die Vorbereitungsphase bei Real Madrid. Und er traut es sich zu, den Königlichen auch im Laufe der kommenden Saison helfen zu können.

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Borja Mayoral VfL Wolfsburg
Mayoral verbrachte die Saison 2016/17 in Wolfsburg – Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Nur zwei Tore beim VfL Wolfsburg

MADRID. 21 Einsätze, zwei Tore: Die Saison des Borja Mayoral im Trikot des VfL Wolfsburg verlief ganz und gar nicht so, wie man sich das im Vorfeld erhofft hatte. Der 20 Jahre alte Spanier kam bei den Niedersachsen, die beinahe in die zweite Liga abgestiegen wären, nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Und jetzt?

Das Leihgeschäft endet zum 30. Juni, wobei Real Madrid und die „Wölfe“ es bei beidseitigem Interesse um zwölf Monate verlängern könnten. Ob es dazu kommt, ist aktuell aber fraglich. Wenn nicht, würde Mayoral sich die erste Mannschaft der Königlichen durchaus zutrauen – trotz des enttäuschenden Jahres in Deutschland.

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„Natürlich bin ich bereit“

„Natürlich bin ich bereit, um bei Real Madrid zu spielen. Das ist der Traum meines Lebens und es wäre etwas Unglaubliches. Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich nehme an, Real Madrid wird mit mir in Kontakt treten, um mir zu sagen, ob ich wieder verliehen werde oder die Saisonvorbereitung bei ihnen absolviere“, so Mayoral im Kreise des U21-Nationalteams.

Hat Borja Mayoral das Potential für einen Platz im Real-Kader?

Medienberichten zufolge möchte Cheftrainer Zinédine Zidane, dass der junge Stürmer zumindest die Vorbereitungsphase bei Real mitmacht.

Champions-League-Sieger! Real Madrids Fanartikel zu „La Duodécima“

von
Filip Knopp

Begleitet den Mythos Real Madrid als Fan seit der Ära der „Galácticos“ und journalistisch bei REAL TOTAL seit Mitte 2011. Erfahrungen auch bei SPORT1 und SPOX, zudem Autor von »111 GRÜNDE, REAL MADRID ZU LIEBEN«.

Kommentare
das klingt für mich eher nach selbstüberschätzung, als nach ambition. erinnert mich irgendwie an jese.

Jese hat mir vor seiner schweren Verletzung sehr gut gefallen (war pfeilschnell und ging sehr oft erfolgreich ins Eins-Gegen-Eins), aber die Verletzung hatte ihn danach merklich geschwächt, weil er nicht mehr mit 100prozentiger Hingabe in jedes Duell gegangen ist und somit viel an Qualität auf der Strecke blieb.
Das gleiche passierte auch mit dem sehr talentierten "Sebastian Deisler", wer ihn noch kennt.
Mal abgesehen, dass er zu den Bauern ging...
 

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